Wenn sie tanzt

Pressemitteilung

Staatspreis des Landes Baden-Württemberg für Amateurtheater in sieben
Kategorien

Festival und feierliche Preisverleihung im Rahmen der Heimattage 2017 in Karlsruhe

Im Rahmen eines Preisträgerfestivals von Samstag, 30. September bis Montag, 2. Oktober 2017 zeigen die sechs von einer unabhängigen Jury als preiswürdig vorgeschlagenen Amateurensembles ihre herausragenden aktuellen Produktionen auf verschiedenen Karlsruher Bühnen. Den Abschluss des Festivals bildet am 2. Oktober die feierliche Preisverleihung dieser Inszenierungen mit dem Landesamateurtheaterpreis Baden-Württemberg „LAMATHEA“, dem bundesweit einzigen Staatspreis für Amateurtheater.

„Der Landesamateurtheaterpreis Baden-Württemberg ist Wertschätzung und Anerkennung zugleich für das bürgerschaftliche Engagement der theaterschaffenden Amateure im Land. Ich erhoffe mir dadurch viele Impulse für die Amateurtheaterszene. Mit seiner nunmehr dritten Verleihung hat der ´Lamathea` bereits einen festen Platz unter den Kunststaatspreisen eingenommen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski im Vorfeld der Preisverleihung.

Insgesamt ist die Auszeichnung mit 12.000 Euro dotiert – 2.000 Euro Preisgeld pro Theaterkategorie. Die Preisträger werden am Montag, den 2. Oktober im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Audimax des Karlsruher Institutes für Technologie geehrt von Frau Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm, die die baden-württembergische Landesregierung vertritt und die Preise überreicht. Sie kommen aus Stuttgart, Mannheim, Ravensburg, Friedrichshafen, Niederstetten, Waldshut-Tiengen und Zell im Wiesental und bilden somit querschnittartig die reiche ehrenamtliche Kulturszene im gesamten Bundesland ab.

Ob Boulevardkomödie von Ray Cooney auf Alemannisch, griechische Tragödie vor dem Hintergrund der immergleichen Sinnlosigkeit des Krieges, oder stückgewordener Stummfilm: Die in den sechs Kategorien Innenraumtheater, Theater mit Kindern und Jugendlichen, Freilichttheater, Mundarttheater, Theater mit soziokulturellem Hintergrund sowie Puppen- und Figurentheater prämierten Theatergruppen verbinden innovative und kreative Konzepte mit außergewöhnlicher handwerklicher und schauspielerischer Qualität, und sind deshalb beispielhafte Aushängeschilder der außerberuflichen Theaterszene in Baden-Württemberg. In der undotierten siebten Kategorie „Lebenswerk und Bürgerschaftliches Engagement“ wird eine Einzelperson oder Institution geehrt, die sich durch nachhaltiges Engagement in besonderer Weise um das Amateurtheater im Land verdient gemacht hat. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an die Bodenseeschule St. Martin aus Friedrichshafen, für ihre jahrzehntelangen Verdienste um die Vernetzung des nationalen und internationalen Amateurtheaters.

Von alemannischem Mundartstück über Tanztheater mit geflüchteten Jugendlichen bis zu Fritz Lang und Albert Camus: Das dreitägige Festival feiert die Vielfalt der baden-württembergischen außerberuflichen Theaterszene und beweist, wie abwechslungsreich „Heimat“ sein kann. Die zukünftigen Preisträger präsentieren ihre Inszenierungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Studiotheater Jakobus-Theater in der Fabrik, dem Kellertheater Die Käuze sowie im Festsaal des Studentenhauses auf dem Unicampus des KIT, seines Zeichens Spielort der universitären Theatergruppen Unitheater, GeistSoz-Theater und Physikertheater. Daneben wird im Gaede-Hörsaal das Preisträgerstück der Kategorie „Freilichttheater“ - „Ein Sommernachtstraum“ des Freilichttheater im Tempele Niederstetten e.V. - als Filmaufzeichnung gezeigt.
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Programmflyer

Foto Wenn sie tanzt (Theaterhaus Plus, Stuttgart, Verena Ecker)

90 Trachtengruppen präsentierten sich vor dem Karlsruher Schloss beim Landesfestumzug

PRESSEMITTEILUNG

Verbindung von Tradition und Moderne als Erfolgsfaktor für die Heimattage Baden-Württemberg 2017

Das Land präsentiert sich beim Landesfestumzug von seiner besten Seite / 685.000 Besucherinnen und Besucher feierten bei den Heimattagen in Karlsruhe mit

Der Landesfestumzug war letzter Höhepunkt und krönender Abschluss der Heimattage Baden-Württemberg 2017. 50.000 Menschen zog es an die Umzugsstrecke in der Karlsruher Innenstadt. Hier waren besondere Publikumsmagnete das Karlsruher Schloss, an welchem der Umzug auch traditionell vom SWR Fernsehen live übertragen wurde, sowie der Friedrichsplatz, an dem parallel auch die FOLKLORIA, 6. Internationales Tanz- und Folklorefestival stattfand. Aber auch die restliche Strecke über den Marktplatz bis hin zum Kronenplatz war gesäumt von begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern. Und auch insgesamt waren die Heimattage, die in Karlsruhe von der KEG – Karlsruhe Event GmbH organisiert werden, ein großer Erfolg: über 685.000 Besucherinnen und Besucher konnten bei den vielen Veranstaltungen verzeichnet werden.

„Karlsruhe als bisher größte Ausrichterkommune der Heimattage Baden-Württemberg hat deutlich gemacht, dass es Heimat überall gibt: in der Stadt wie auf dem Land. Ohne ein Heimatgefühl würde unsere Gesellschaft kaum funktionieren, denn wo man sich zu Hause fühlt, ist man bereit, sich zu engagieren. Karlsruhe hat ein großartiges Programm auf die Beine gestellt und dafür danke ich allen Beteiligten ganz herzlich“, betont der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Und auch Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zeigte sich vom großen Publikumszuspruch bei den Landesfesttagen begeistert: „Noch einmal konnten Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg ihre gesamte Vielfalt durch dieses wunderbare Fest für alle zeigen. Vor der besonderen Kulisse des Karlsruher Schlosses und der großartigen, harmonischen Atmosphäre in der ganzen Stadt erlebten die vielen tausend Menschen gemeinsam, was Heimat ausmacht – die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer vor Ort wie auch die vor den heimischen Bildschirmen bei der Live-Übertragung im SWR Fernsehen. Karlsruhe hat über Monate aufgezeigt, wie vielfältig die Aspekte von Heimat in einer Großstadt sind und wie groß das Interesse und das Bedürfnis nach Heimat ist. Das Programm der Heimattage in Karlsruhe hat die Menschen erreicht und bewegt."

Im Namen des Landesausschusses Heimatpflege dankt Regierungspräsidentin Nicolette Kressl allen Beteiligten der Landesfesttage für ihr großartiges Engagement: „Auf diese Weise wird das Bewusstsein für Heimat, das alle Menschen verbindet, eindrucksvoll in den Blickpunkt gerückt.“

Insgesamt 90 Gruppen aus ganz Baden-Württemberg waren beim Landesfestumzug zu sehen. Neben vielen traditionellen Gruppen spielte Karlsruhe hier auch Sonderthemen, so waren anlässlich des „200 Jahre Fahrrad“-Jubiläums auch viele historische Fahrräder im Zug zu sehen. Ebenso fuhren mehrere Oldtimer-Fahrzeuge mit, die so neben Karl Drais auch noch an einen weiteren großen Sohn der Stadt Karlsruhe, Carl Benz, erinnerte. Dass in Karlsruhe zudem auch die Zukunft der Mobilität vorangetrieben wird, zeigte das autonome Fahrzeug CoCar des FZI Forschungszentrum Informatik am KIT. So konnte Karlsruhe auch bei den Landesfesttagen seine Stärken in den Fokus rücken.

Direkt im Anschluss an den Landesfestumzug wurde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup auf den Stufen des Karlsruher Schlosses die Heimattage-Fahne an die nächste Ausrichterstadt Waldkirch übergeben. Waldkirchs Oberbürgermeister Roman Götzmann nahm dieses Symbol der Heimattage erfreut entgegen und schaut nun erwartungsvoll auf die Heimattage Baden-Württemberg 2018 in seiner Stadt.

Aber auch nach Ende der zweiten großen Klammer der Heimattage, den Landesfesttagen Baden-Württemberg, gibt es in Karlsruhe noch in den nächsten Wochen viele weitere spannende Programmpunkte zu erleben. Diese finden sich im Online-Veranstaltungskalender auf www.heimattage-karlsruhe.de.

Foto 90 Gruppen präsentierten sich beim Landesfestumzug vor dem Karlsruher Schloss (Bildnachweis: KEG/Jürgen Schurr)

Foto Auch die nächste Ausrichterstadt der Heimattage Waldkirch präsentierte sich in Karlsruhe (Bildnachweis: KEG/Jürgen Schurr)

Foto Der Landesfestumzug in Karlsruhe präsentierte sich zwischen Tradition und Moderne (Bildnachweis: KEG/Jürgen Schurr)

Alle Medaillenträger 2017

PRESSEMITTEILUNG
Zehn Bürgerinnen und Bürger mit der Heimatmedaille ausgezeichnet

Für deren Verdienste um die Heimat hat Finanzstaatssekretärin Gisela Splett am Freitag (8. September) in Karlsruhe zehn Persönlichkeiten mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Bandbreite des Engagements der Geehrten ist groß: Sie reicht von der Orts- und Regionalgeschichtsforschung über die Landeskultur, die Brauchtumspflege, die Mundart und die Archäologie bis hin zur Integrationsarbeit.

„Wir haben in Baden-Württemberg eine lebendige und innovative Vereins- und Bürgerkultur“, sagte die Staatssekretärin im Karlsruher Rathaus. „Darauf können wir stolz sein. Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement sind ein Maßstab dafür, wie demokratisch, frei und menschlich eine Gesellschaft ist und wie selbstbewusst die Bürgerinnen und Bürger sind.“

Die Übergabe der Heimatmedaillen bildet traditionell den Auftakt der Landesfesttage im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg. In diesem Jahr werden die Heimattage von der Stadt Karlsruhe ausgerichtet.
Splett bezeichnete Baden-Württemberg als „zukunftsorientiertes und zugleich traditionsreiches Land“. Beides gehöre zusammen - ebenso wie Weltoffenheit und Heimatliebe, die ebenfalls typisch für den Südwesten seien. Die Trägerinnen und Träger der Heimatmedaille würden mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für die kulturelle Identität und den Zusammenhalt in der Gesellschaft leisten. „Baden-Württemberg ist in unserer globalisierten Welt deshalb so erfolgreich, weil es den Menschen gelingt, die eigene Identität zu wahren und mit anderen Kulturen umzugehen“, stellte die Staatssekretärin fest.

Splett bedauerte, dass unter den zehn Ausgezeichneten in diesem Jahr nur eine Frau sei. Da in den vergangenen Jahren stets mehrere Frauen geehrt wurden, zeigte sie sich zuversichtlich, dass das auch in den kommenden Jahren wieder der Fall sei.

Die Trägerin und die Träger der Heimatmedaille 2017 sind:

  • Hartwig Behr, Bad Mergentheim
  • Najoua Benzarti, Karlsruhe
  • Reiner Dick, Stutensee
  • Dieter Eisenhardt, Backnang
  • Helmut Halbhuber, Uhldingen-Mühlhofen
  • Dr. Manfred Koch, Karlsruhe
  • Peter Nagel, Rottenburg am Neckar
  • Gottfried Rohrer, St. Peter
  • Gerhard Schilling, Renquishausen
  • Dr. Günther Wüst, Wiesenbach

Weitere Informationen

Die Auswahl der Persönlichkeiten, die die Heimatmedaille erhalten, erfolgt durch den Landesausschuss Heimatpflege Baden-Württemberg. Sie basiert auf den Vorschlägen der Arbeitskreise für Heimatpflege in den Regierungsbezirken, die mit über 200 Mitgliedsvereinen in der Heimat- und Brauchtumspflege zusammenarbeiten.

Mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg werden Personen ausgezeichnet, die sich um die Heimat Baden-Württemberg besonders verdient gemacht haben. Die Verdienste können sowohl in organisierten als auch in nicht organisierten Formen ehrenamtlicher Tätigkeit beziehungsweise bürgerschaftlichen Engagements erbracht worden sein. Außer Betracht bleiben berufliche Tätigkeiten sowie ehrenamtliche Tätigkeiten in den Organen der kommunalen Selbstverwaltung.

Die Heimattage werden seit 1978 jedes Jahr vom Land Baden-Württemberg in Kooperation mit einer anderen Kommune veranstaltet. Sie vereinen zahlreiche Veranstaltungen der ausrichtenden Kommune, darunter den großen Landesfestumzug, der traditionell am zweiten Septembersonntag stattfindet. Dieses Jahr ist Karlsruhe Ausrichtungsort. Die Heimattage 2018 finden in Waldkirch statt.

Videoclips zu den Trägerinnen und Trägern der Heimatmedaille aus diesem und den vergangenen Jahren gibt es auf der Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Informationen zur Trägerin und den Trägern der Heimatmedaille Baden-Württemberg 2017

Großer Andrang beim Konzert von Beatrice Egli

SWR Fernsehen Familienfest – so geht Fernsehen!

In Karlsruhe feiern 16.600 Gäste beim Erlebnistag für die ganze Familie

Karlsruhe. Es war ein Tag, wie aus dem Bilderbuch. Pünktlich zu Festbeginn war die Sonne zur Stelle. Sicherlich auch ein Grund für die klasse Stimmung und das Rekordergebnis: 16.600 Besucherinnen und Besucher wissen jetzt, wie Fernsehen gemacht wird. Sie haben beim großen SWR Fernsehen Familienfest selbst vor der Kamera gestanden, live reportiert, mit den zahlreichen Moderatorinnen und Moderatoren geplaudert oder waren Teil diverser Fernsehproduktionen vor Ort. Karlsruhe hatte seine Gastfreundschaft für das dritte SWR Fernsehen Familienfest am heutigen Sonntag, 3. September, angeboten, nachdem die Stadt auch Ausrichter der Heimattage Baden-Württemberg 2017 ist. Noch ist das SWR Fernsehen Familienfest nicht zu Ende – die Besucher dürfen sich bis 20 Uhr auf Konzerte mit Beatrice Egli und Max Giesinger freuen und anschließend auf die Lichtbespielung der Fassade des Karlsruher Schlosses anlässlich der „Schlosslichtspiele Karlsruhe“.

„Schön familiär hier!“ – begrüßte Fernsehmoderator Florian Weber um 12 Uhr die Gäste vor der Showbühne. „Wir haben Musik, Akrobatik und die ganze SWR Familie mitgebracht.“, so Weber weiter. Und um im familiären Bild zu bleiben, erkor er die SWR Landessenderdirektorin Stefanie Schneider zur Mutter und den Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zum Vater des SWR Fernsehen Familienfestes. „Das SWR Fernsehen ist Ihr Programm, das Einzige für den Südwesten und wir wollen Ihnen beim SWR Fernsehen Familienfest die Gelegenheit geben, uns kennen zu lernen und zu sehen, was Ihr SWR Fernsehen drauf hat“, erklärte Schneider. Für den Oberbürgermeister gehört der SWR zu Karlsruhe wie das Bundesverfassungsgericht und der KSC. „Mit dem SWR Fernsehen Familienfest bekennt sich der SWR einmal mehr zu Karlsruhe. Ein großartiger Erfolg für die Stadt, den Sender und die Heimattage“, so Mentrup.

„Marktfrisch“ live auf der Programmbühne

Parallel zum Startschuss auf der Showbühne wurde auf der Programmbühne die Sendung „Marktfrisch“ live produziert, die am Donnerstag, 7. September, um 18.15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt wird. Zu sehen sein wird dann auch Monika Roslan aus Katzweiler bei Kaiserlautern, die in Karlsruhe frisch vom Fest weg für die Sendung als Assistentin von Moderator Jens Hübschen gecastet wurde. „Es hat riesigen Spaß gemacht, ich war wahnsinnig aufgeregt, aber nach drei Minuten hatte ich die Kamera vergessen“, sagte die Pfälzerin mit eigener „Eventküche“, in der sie immer wieder Freunde verwöhnt. „Ein Glückstreffer für Marktfrisch!“ strahlte Moderator Hübschen am Ende des Kochduells mit Gourmet-Koch Frank Brunswig um die Wette. Schiedlich-friedlich endete das Kräftemessen am Herd mit einem 6:6 Unentschieden. Die beiden Testesser Edgar Gerhard aus Nürnberg und Jessica Schäfer aus Remchingen (Pforzheim-Enz-Kreis) waren sich einig: „Bei der Optik auf dem Teller waren Jens und Monika eindeutig vorne, beim Geschmack hat aber der Profi überzeugt!“ Anschließend übernahm Stephanie Haiber die Moderation auf der Programmbühne.

Mehr als 60 Attraktionen in der Programm- und Erlebniswelt

„Fernsehen zum Anfassen“ lautete das Versprechen, das insbesondere in der Programmwelt auf vielfältigste Art und Weise eingelöst wurde. Ob in der Nachrichtenwerkstatt, in der Sportreporterkabine oder bei den Wetterreportern – der Andrang war groß. Viele wollten sich vor Kamera und Mikrofon ausprobieren und auch die Menschen dahinter besser kennen lernen. Eine tolle Sache für beide Seiten. Landesschau-Moderator Jürgen Hörig fasste treffend zusammen: „Ich freue mich über die Sympathie, die mir hier entgegen schlägt. Man spürt, dass wir Freunde unserer Zuschauerfamilien sind“. Lange Schlangen auch vor dem Aktionsstand der Landesgartenschau Lahr 2018: Dort gab es die passende Frisur zum Fest. In Anlehnung an die landesweite Werbekampagne stylten Lahrer Friseure „Blumenköpfe“. Bis zum Abend entstanden unzählige individuelle Frisuren mit Naturblüten – einer von vielen Hinguckern auf dem SWR Fernsehen Familienfest.

Bilder, Beiträge und Sendungen zum SWR Fernsehen Familienfest 2017

Die Höhepunkte des SWR Fernsehen Familienfest 2017 mit allen Stars sendet das SWR Fernsehen am Sonntag, 10. September, von 15.30 bis 17.00. Davor gibt es ab 14 Uhr den Heimattage-Umzug live zu sehen. Außerdem senden die SWR Landesschau Baden-Württemberg und die SWR Landesschau Rheinland-Pfalz jeweils am Montag, 4. September, Reportagen vom großen Fest in Karlsruhe. Schon am Nachmittag des 4. Septembers gibt es bei „Kaffee oder Tee“ (16 bis 18 Uhr) einen Beitrag, bevor dann am Mittwoch, 6. September, die „Kaffee oder Tee“-Experten von ihren Erlebnissen aus Karlsruhe berichten. Jede Menge Impressionen gibt es auch im Internet unter SWR.de/familienfest.

Wiedersehen beim SWR Fernsehen Familienfest 2018

Nach Ludwigsburg (2015), Koblenz (2016) und Karlsruhe wird das SWR Fernsehen Familienfest im nächsten Jahr wieder nach Rheinland-Pfalz einladen: Am Sonntag, 9. September wird das SWR Fernsehen Familienfest dann beim Technik Museum in Sinsheim zu Gast sein.

Fotos zum Herunterladen finden Sie unter: SWR.de/kommunikation.

Pressemitteilung als Word-Dokument

Foto vom Konzert von Beatrice Egli (Bildnachweis: SWR/Ronny Zimmermann)

Gruppenfoto von der Pressekonferenz

PRESSEMITTEILUNG

Heimattage Baden-Württemberg 2017 nähern sich der Zielgeraden

Finaler Höhepunkt im September sind die Landesfesttage mit dem Landesfestumzug

Mit den Landesfesttagen finden die Heimattage Baden-Württemberg 2017 ihren krönenden Abschluss. Beim Landesfestumzug am Sonntag, 10. September, werden hier 90 Gruppen aus ganz Baden-Württemberg zu sehen sein. Der September bietet aber auch darüber hinaus ein vielfältiges Programm. Neben den Landesfesttagen finden hier zum Beispiel die FOLKLORIA Karlsruhe 2017, das SWR Fernsehen Familienfest sowie das Landesamateurtheater-Festival LAMATHEA statt.

„Der bisherige Verlauf der Heimattage Baden-Württemberg 2017 hier in Karlsruhe war hervorragend. Bereits jetzt zog es rund 500.000 Menschen zu den bisherigen Programmpunkten“, resümiert Martin Wacker, Leiter des Organisationsteams. „Natürlich hoffen wir, dass auch die folgenden hochkarätigen Veranstaltungen das Publikum so stark ansprechen werden. Insgesamt finde ich es bemerkenswert, wie sich die Karlsruher Einrichtungen, Gruppen und auch Einzelpersonen mit dem Heimatbegriff auseinander gesetzt haben und wie stark und engagiert sie sich hier bei den vielen Formaten eingebracht haben“, so Wacker weiter.

Und besonders außergewöhnliches Engagement für die Heimatpflege wird jedes Jahr aufs Neue belohnt. Am Freitag, 8. September, bekommen Menschen, die sich in besonderem Maße für ihre jeweilige Heimatstadt engagiert haben, eine Auszeichnung. Um 16 Uhr wird ihnen die Vorsitzende des Landesausschusses für Heimatpflege Baden-Württemberg, Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, im Bürgersaal des Karlsruher Rathauses die Heimatmedaille Baden-Württemberg 2017 überreichen. Bei diesem Veranstaltungsformat werden jedes Jahr maximal zehn Persönlichkeiten geehrt, die sich im Zeichen ihres ehrenamtlichen Einsatzes zugunsten der Heimatpflege um ihre Heimat Baden-Württemberg besonders verdient gemacht haben.

Am Samstag, 9. September, können sich die Besucher ab 19 Uhr mit dem Brauchtumsabend im Nymphengarten direkt hinter dem Naturkundemuseum auf den Landesfestumzug am nächsten Tag einstimmen. Der unterhaltsame und informative Abend wird vom Landesverband der Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg ausgerichtet. Zu hören und zu sehen sind Volkstänze und
-musik, Mundartgedichte und Geschichten zu Sitten und Bräuchen im Ländle.

Beim Landesfestumzug am Sonntag, 10. September, ab 14 Uhr werden rund 90 Gruppen, bestehend aus Trachtengruppen und Fahnenschwingern, Motivwagen und Musikkapellen zu sehen sein. Der Umzug wird wie in jedem Jahr live vom SWR Fernsehen übertragen. Ausgehend von der Haupttribüne vor dem Karlsruher Schloss führt der Umzug vorbei am Bundesverfassungsgericht über die Herrenstraße in Richtung Badische Landesbibliothek. Danach geht er weiter auf die Erbprinzenstraße, vorbei an den Bühnen der FOLKLORIA auf dem Friedrichsplatz bis zum Rondellplatz und von dort weiter in Richtung Marktplatz. Hier zweigt er über die Kaiserstraße ab und verläuft weiter bis zum Kronenplatz.

Im Anschluss an den Umzug wird der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die Heimattage-Fahne an Roman Götzmann, den Oberbürgermeister von Waldkirch, der Ausrichterstadt der Heimattage 2018, übergeben.

Energiegeladen geht es vom Freitag, 8. September, bis Sonntag, 10. September, auf dem Friedrichsplatz zu. Temperamentvolle Balkan-Rhythmen, Salsa, Tango und Tribal Style lassen jedes Tänzerherz höher schlagen und laden, umgeben von einem Lichtermeer, zum FOLKLORIA – 6. Internationale Tanz- und Folklorefestival Karlsruhe ein. Zu sehen sein werden 35 Tanz- und Folkloregruppen aus 20 Nationen auf farbenprächtig illuminierte Bühnen, die Folklore der Extraklasse versprechen.

Am Samstag, 3. September, können Besucher des SWR Fernsehen Familienfestes vor dem Karlsruher Schloss einige ihrer Moderatoren live bei der Arbeit erleben. Die Besucher können zum Beispiel um 12.45 Uhr die Kochshow „Kaffee oder Tee“ mit Starkoch Rainer Klutsch sowie um 14.20 und 16.15 Uhr die Europa Park Show verfolgen. Als besondere Höhepunkte locken Beatrice Egli um 17.20 Uhr und Max Giesinger um 19 Uhr ihre Fans vor die Bühne.

Am Mittwoch, 27. September, wird es ab 19 Uhr um das Thema „Demokratie ohne Volk – Die Legitimationskrise unseres politischen Systems“ gehen. Das Cicero-Foyergespräch findet im BGV-Lichthof, Durlacher Allee 56, statt. Die beiden CICERO-Chefredakteure Alexander Marguier und Christoph Schwennicke erörtern mit dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Professor Dr. Andreas Voßkuhle, das vielschichtige und zeitaktuelle Thema.

Vom Samstag, 30. September, bis Montag, 02. Oktober, kommen Theater-Freunde beim LAMATHEA – Preisträgerfestival 2017 rund um den Landesamateurtheaterpreis Baden-Württemberg auf ihre Kosten. Im Rahmen des Festivals wird auf verschiedenen Bühnen wie dem Jakobus-Theater in der Fabrik oder dem Theater „Die Käuze“ in Karlsruhe preisgekröntes Amateurtheater gezeigt. Der bundesweit einzige Staatspreis für Amateurtheater wird alle zwei Jahre vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg in sieben Kategorien wie Innenraumtheater oder Theater mit Kindern und Jugendlichen an entsprechende Amateurtheaterensembles verliehen.

Darüber hinaus wird es noch bis in den Herbst zahlreiche weitere Veranstaltungen im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg geben. Diese finden Interessierte im Online-Veranstaltungskalender unter www.heimattage-karlsruhe.de.

Downloads:

Pressemitteilung Heimattage Baden-Württemberg 2017 nähern sich der Zielgeraden

Pressemitteilung FOLKLORIA

Routenplan Landesfestumzug 2017

Gruppenfoto von der Pressekonferenz am 29.08.2017

Täfeleskinder für Landesfestumzug gesucht

PRESSEMITTEILUNG

Täfeleskinder für Landesfestumzug gesucht

Am Sonntag, 10. September 2017, findet in der Karlsruher Innenstadt der Landesfestumzug statt. Der Umzug bildet den offiziellen Abschluss der Heimattage Baden-Württemberg. Die Strecke führt vom Karlsruher Schloss über den Friedrichsplatz und der Kaiserstraße bis zum Kronenplatz und ist knapp 2,5 Kilometer lang. Der Umzug wird auch live vom SWR ins Fernsehen übertragen.

Für den Landesfestumzug werden noch "Täfeleskinder", die beim Umzug mitlaufen. Die Kinder sollten zwischen 8 und 12 Jahre alt sein und werden jeweils einer Trachtengruppe zugeteilt. Beim Umzug laufen die Kinder dann mit den Namensschild vor der jeweiligen Gruppe her. Natürlich erhält jedes Kind ein kleines Dankeschön!

Interessierte Familien melden sich direkt per E-Mail an .

PRESSEMITTEILUNG

Halbzeit für Heimattage Baden-Württemberg 2017

Karlsruhe beleuchtet den Heimat-Begriff mit spannenden Formaten aus der Perspektive einer Großstadt

Seit Mai 2017 sind die Heimattage Baden-Württemberg in Karlsruhe in vollem Gange. Die Halbzeitbilanz fällt hierbei inhaltlich und vom Besucherinteresse her gesehen sehr positiv aus. Insgesamt knapp 300.000 Menschen zog es zu den bisherigen Veranstaltungsformaten, so zum Beispiel zum Baden-Württemberg-Tag, dem FahrradFestival „Ganz schön Drais!“ oder zu Tribut an Carl Benz. Ein besonderer Publikumsmagnet war das RiesenFahrrad vor dem Karlsruher Schloss, bestehend aus zwei Riesenrädern, die einen Monat lang die Massen anlockten.

„Mit dem Programm der Heimattage 2017 eröffnet Karlsruhe auch einen ganz besonderen Zugang zur multikulturellen Stadtgesellschaft und ich freue mich sehr über die große Resonanz auf die vielen Veranstaltungsformate“, zieht Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup Zwischenbilanz. „Die Begeisterung bei den Bürgerinnen und Bürgern und das ausgeprägte Engagement vieler Institutionen, Gruppen und auch Einzelpersonen ist beeindruckend und macht deutlich: Heimat und Heimatgefühl ist ein zentrales Bedürfnis der Menschen. Und ich kann nur sagen: Es war richtig und wichtig, dass sich Karlsruhe als bisher größte Metropole um die Ausrichtung der Heimattage Baden-Württemberg beworben hat“.

Karlsruhe wagt bei den Heimattagen Baden-Württemberg einen ganz besonderen Blick auf den Heimatbegriff und setzt so auf eine fundierte Auseinandersetzung in seinen vielen unterschiedlichen Formaten und Themenschwerpunkten. „Die Beispiele der letzten Wochen haben gezeigt, wie lebendig unsere Heimat für die Menschen ist und ich bin dankbar für die qualitativ hochwertigen Veranstaltungsformate, die für ein starkes Echo aus der Bevölkerung sorgen“, betont Martin Wacker, Chef-Organisator der Heimattage. Herausragende Beispiele sind eigens entwickelte Formate wie das Volkstheaterstück „Inschrift Heimat“ des Badischen Staatstheaters oder die Doppelausstellung „Karlsruher Heimaten“, aber auch das Wissenschaftsfestival EFFEKTE („Heimat im Netz“), das sich in diesem Jahr inhaltlich mit „Heimat“ beschäftigt. Dazu kommen zahlreiche starke Formate in den Stadtteilen wie die Grötzinger Kulturmeile oder der Wäscherinnenlauf in Bulach, die ideal zu den Heimattagen passen.

Und auch die nächsten zweieinhalb Monate versprechen ein vielfältiges und spannendes Programm. Bereits am kommenden Mittwoch, 5. Juli, ist der aktuelle Büchnerpreisträger Jan Wagner um 19 Uhr zu Gast bei der Literarischen Gesellschaft und liest Lyrik und Prosa. Anlass ist der Hermann Hesse Literaturpreis, einer der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum, der seinen 60. Geburtstag feiert.

Mit „Heimat in Bewegung. Heimatbewusstsein in Baden im Zeitalter von Mobilität und Migration“ als Auftakt startet die Vortragsreihe „Heimat im Wandel“ am Donnerstag, 6. Juli, im Saal des Ständehauses. Historiker und weitere Experten setzen sich hier in Folge mit dem Thema „Heimat im Wandel“ in öffentlichen Diskussions- und Vortragsformaten auseinander. Insgesamt zehn Veranstaltungen laden dann bis zum 7. September ins Prinz-Max-Palais ein.

Vom 7. bis 30. Juli 2017 werden „Heimatdings“ in der Krypta der Evangelischen Stadtkirche zu sehen sein. Hier werden zehn Exponate Karlsruher Bürgerinnen und Bürger ausgestellt, die viel über die Heimatgefühle der Eigentümer verraten. Unerhörte Geschichten von Johann Peter Hebel werden in der szenischen Collage von Hebel-Herausgeber und Brechtspezialist Jan Knopf „Der hinterlistige Hebel“ am 12. Juli ab 19:30 Uhr im Neuen Ständehaus erzählt.

Nach der vielumjubelten Premiere des Volkstheaterstücks „Inschrift Heimat“ findet die nächste und in dieser Spielzeit letzte Aufführung am 13. Juli um 20 Uhr im Großen Haus des Badischen Staatstheaters statt.

Beim Vor-FEST werden vom 14. bis 20. Juli verschiedene Bands speziell für die Heimattage den „Sound of Heimat“ auf die Bühne bringen. Und auch beim FEST selbst wird beispielsweise am Samstag, den 22. Juli, ab 22:15 Uhr auf der Feldbühne DJANGO S. eine Mischung aus Ska, Rock`n`Roll, Mundart, Balkan Beats und bayrischer Lässigkeit präsentieren. Am Sonntag bringt um 19:15 Uhr LABRASSBANDA die Hauptbühne mit ihrem mitreißenden Sound aus Brass-Pop, HipHop, Punk und Techno zum beben.

Auch die Karlsruher Museumsnacht, die 19. KAMUNA, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kultur ist Heimat“. Am 5. August öffnen die Karlsruher Museen und Kulturinstitutionen von 18 bis 1 Uhr ihre Pforten für alle kulturbegeisterten Nachtschwärmer. Mit dabei ist hier natürlich auch die Doppelausstellung „Karlsruher Heimaten“ im Stadtmuseum und Pfinzgaumuseum, die aber auch darüber hinaus bis zum 29. Oktober einlädt, sich mit den verschiedenen Heimaten der Karlsruher Bürgerinnen und Bürger auseinander zu setzen.

Das SWR Fernsehen Familienfest steht bereits in den Startlöchern. Denn hier laden zwei besondere Höhepunkte vor das Karlsruher Schloss ein: Max Giesinger mit seinem „Heimspiel“ zu den Heimattagen und Beatrice Egli. Für diese hochkarätigen Auftritte am Sonntag, 3. September, können bereits Karten erworben werden. Zudem lockt ein vielfältiges Programm auf zwei Bühnen.

Den krönenden Abschluss der Heimattage bilden dann die Landesfesttage mit Landesfestumzug vom 8. bis 10. September. Parallel findet hier die Folkloria statt. Weitere Veranstaltungen finden sich im ausführlichen Programmbuch sowie im Online-Veranstaltungskalender unter www.heimattage-karlsruhe.de.

„Die Frauen von Troja“, Layertruppe Mannheim

PRESSEMITTEILUNG

Große Resonanz für LAMATHEA

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst verleiht den Staatspreis für das beste Amateurtheater in Baden-Württemberg

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst verleiht den Staatspreis für das beste Amateurtheater in Baden-Württemberg. Das Preisgeld beträgt insgesamt sechs Theater-Kategorien. Gewinner sind Ensembles aus Stuttgart, Hohenheim, Mannheim, Hochrhein, Ravensburg, Friedrichshafen, Niederstetten und Zell im Wiesental. Die Inszenierungen der Preisträger werden vom 30. September bis 2. Oktober 2017 im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg in Karlsruhe präsentiert.

Die Resonanz war groß: 159 Ensembles bewarben sich für den heißumkämpften Landesamateurtheater-Staatspreis LAMATHEA 2017. Der landesweite Wettbewerb wird in sieben Kategorien ausgeschrieben und alle zwei Jahre durchgeführt. Anfang Oktober werden die ausgezeichneten Inszenierungen in einem vom Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e. V. organisierten Preisträgerfestival in Karlsruhe gezeigt.

„Amateurtheater verfügen über ein beeindruckendes Leistungsspektrum. Ehrenamtlich organisiert, bieten die Bühnen zahlreiche Chancen, sich künstlerisch mit komplexen Themen auseinanderzusetzen. Sie bereiten den Boden für interkulturelle Zusammenarbeit, generationenübergreifende Projekte und ermöglichen Erfahrungen des kooperativen Miteinanders, die weit über künstlerische Aspekte hinausreichen“, sagt die Präsidentin des Landesverbands für Amateurtheater, Naemi Zoe Keuler. Um dieses freiwillige Engagement angemessen zu würdigen, verleiht das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in diesem Jahr zum dritten Mal den Landesamateurtheaterpreis LAMATHEA. Er wird vom Landesverband Deutscher Amateurtheater (LABW) im Rahmen der HEIMATTAGE in Karlsruhe an Theatergruppen und Theatermacher für Inszenierungen in unterschiedlichen Genres vergeben.

Prämiert wird die künstlerische Leistung im ehrenamtlichen kulturellen Engagement. Zudem soll die Produktion exemplarisch und impulsgebend für das aktuelle deutsche Amateurtheater sein. Eine Jury, bestehend aus Experten des Ministeriums für Kultur, Forschung und Wissenschaft und den Bereichen Intendanz, Regie, Schauspiel und Theaterpädagogik, wählen aus den verschiedenen Kategorien die besten Produkionen von Innenraumtheater, Theater mit Kindern und Jugendlichen, Theater mit soziokulturellem Hintergrund, Freilichttheater, Mundarttheater, Puppen- und Figurentheater, Lebenswerk und Bürgerschaftliches Engagement aus.

Die nominierten Preisträgergruppen zeigen ihre Inszenierungen auf dem LAMATHEA-Theaterfestival, das vom 30.09. – 02.10. im Rahmen der Heimattage in Karlsruhe stattfinden wird. Begleitet wird das Spektakel von einer Fotoausstellung zu Theaterfotografie, Workshops, einem Theatercafé mit Offener Bühne und Dialogen rund um Theater, Schauspiel und Kunst. Hier können Nachwuchstalente und Gruppen spontan ihre Stücke oder Darbietungen anmelden und zur Diskussion stellen. Spannend wird die festliche Preisverleihung am 02. Oktober im Festsaal der Universität, wo die Preisträger die begehrte LAMATHEA-SKULPTUR überreicht bekommen mit einem Preisgeld von 2.000 € pro Kategorie. Der Vorverkauf für die Vorstellungen der Preisträger beginnt im Juli. Informationen rund um den Wettbewerb, den Preis und das Festival unter www.lamathea.de.

Weitere Informationen zu den Heimattagen unter heimattage-karlsruhe.de.

Die Preisträger und Nominierten des LAMATHEA 2017:

Kategorie Innenraumtheater (45 Bewerbungen):

Preisträger:

„Der müde Tod“; Freies Hochrhein Schauspiel; Regie: Daniel Leers

Nominierte:

  • Vincent van Gogh - Das Leben ist nur eine Zeit der Aussaat; Teatro piccolo, Evangelische Jugend Stuttgart; Regie: Manfred Seeger
  • „Drei Mal Leben“, Unitheater Hohenheim; Regie: Jürgen von Bülow

Kategorie Theater mit Kindern und Jugendlichen (21 Bewerbungen):

Preisträger:

„Wenn sie tanzt“. Theaterhaus Plus Stuttgart, Regie: Jakob Dambacher-Walesch

Nominierte:

  • „Nach Schwaben, Kinder!“, Junges Theater der Waldbühne Sigmaringendorf, Regie: Nadja Kiesewetter
  • www.du-opfer.de“; Musik-und Jugendkunstschule Nürtingen, Regie: Birgit Hein

Kategorie Freilichttheater (38 Bewerbungen):

Preisträger:

„Ein Sommernachtstraum“, Freilichttheater im Tempele, Niederstetten; Regie: Heidi Maedel

Nominierte:

  • „Weit vom Schuss und mitten drin“, Stettener Sommertheater-Gruppe; Regie: Claudia Mogg
  • „Die Drei von der Tankstelle“, Freilichtspiele Neuenstadt, Regie: Tanja Krauth

Kategorie Mundarttheater (16 Bewerbungen):

Preisträger:

„Verliebt – Verlogen – Verheiratet“; Theatergruppe der Trachtengruppe Zell im Wiesental; Regie: Gotthard Jost

Nominierte:

  • „Stewardessenkarussell“; Boulevärle, Schwäb. Theater e.V., Regie: Jürgen von Bülow
  • „Geschichten im Verborgenen“, Theater Rietenau, Regie: Rolf und Lea Butsch

Kategorie Puppen- und Figurentheater (3 Bewerbungen):

Preisträger:

„Das Missverständnis“, Figurentheater Ravensburg e.V.

Kategorie Theater mit soziokulturellem Hintergrund (9 Bewerbungen):

Preisträger

„Die Frauen von Troja“, Layertruppe Mannheim, Regie: Eva Layer

Nominierte

  • „Peer-to-Peer. Über Deutschland und Europa“, Werkraum Karlsruhe e.V.; Regie: Susanne Henneberger
  • „Menschen, Bälle, Emotionen“, Teatro International der VHS Ulm, Regie: Claudia Schoeppl

Kategorie Bürgerschaftliches Engagement (27 Vorschläge):

Preisträger:

Bodensee-Schule St. Martin Friedrichshafen für ihr bürgerschaftliches Engagement im Rahmen der Theatertage am See.

ALLE INFORMATIONEN zum Preisträgerfestival LAMATHEA auf einem Blick:

Das Preisträgerfestival:

Bewerbungsfrist für die Amateurtheatergruppen war der 01. April 2017

Ende Mai 2017 wurden die besten Stücke von einer unabhängigen Jury ausgewählt und im Rahmen des LAMTHEA-Preisträgerfestivals vom Sa 30.09. - Mo 02.10.2017 an verschiedenen Spielorten in Karlsruhe präsentiert. Die festliche Preisverleihung findet am Mo 02.10. 2017 um 19.00 Uhr im Festsaal des Studentenhauses statt.

Die Hauptpreise:

Der siegreichen Theatertruppe aus Baden-Württemberg wird die LAMATHEA-SKULPTUR des baden-württembergischen Bildhauers Gerhart Kraner überreicht. Außerdem erhält die Siegergruppe ein Preisgeld von € 2.000.

Hintergrund:

Baden-Württemberg ist mit rund 640 Amateurtheatergruppen so vielfältig und qualitätsreich ist wie kaum ein anderes Bundesland. Um diese Tatsache zu adeln hat die Landesregierung von Baden-Württemberg 2013 mit dem ersten Staatspreis für Landesamateurtheater (LAMATHEA) ein klares Zeichen gesetzt: Amateurtheater ist ein bedeutendes Kulturgut, dessen Erhalt und Förderung ein wichtiges Anliegen der Landesregierung ist.

Der Amateurtheaterpreises LAMATHEA verwirklicht damit die Empfehlung der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages sowie der Kunstkonzeption „Kultur 2020. Kunstpolitik für Baden-Württemberg“.

Die Veranstalter:

Das Preisträgerfestival ist eine vom Land Baden-Württemberg geförderte Veranstaltung des Landesverbandes für Amateurtheater Baden-Württemberg. Die LAMATHEA-Preisverleihung erfolgt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und findet alle zwei Jahre im Rahmen der Heimattage in Baden-Württemberg statt.

Förderer und Sponsoren:

Hauptförderer ist die Stadt Karlsruhe mit einer Förderung aus dem Nachlass des Mathematikers Prof. Dr. Dieter Klaua, Heimattage Baden-Württemberg, sowie die der Sparkassenverband Baden-Württemberg und die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

Unterstützer:

Studentisches Kulturzentrum (KIT) am Karlsruher Institut für Technologie, Unitheater Karlsruhe, Jakobus Theater Karlsruhe, Die Käuze, AKK und AFK, Kino an der Uni, ehrenamtliche Helfer der Amateurtheater Baden-Württemberg

Über 400 Oldtimer bei Tribut an Carl Benz

PRESSEMITTEILUNG

Große Begeisterung für "Tribut an Carl Benz"

Über 20.000 Menschen zog es vor das Karlsruher Schloss zur Oldtimerschau

Am heutigen Sonntag, 11. Juni 2017, wurde bei sommerlichem Wetter mit der Oldtimerschau „Tribut an Carl Benz“ in Karlsruhe des großen Automobil-Pioniers gedacht. Über 400 Oldtimer-Liebhaber präsentierten ihre Fahrzeuge dem Publikum. Insgesamt über 20.000 Menschen kamen hier alleine auf den Schlossplatz. „Wie schon beim 300. Karlsruher Stadtgeburtstag vor zwei Jahren zeigte sich auch diesmal, wie wunderbar sich die einmalige Kulisse des Karlsruher Schlosses für solche Großveranstaltungen anbietet und die Möglichkeit, so viele Oldtimer in dieser großartigen Atmosphäre auf dem Schlossplatz auszustellen, begeistert sowohl die stolzen Besitzer der Fahrzeuge als auch die vielen Besucherinnen und Besucher“, so Markus Wiersch, stellvertretender Geschäftsführer der KEG – Karlsruhe Event GmbH.

Sehr positiv aufgenommen wurden wieder die zahlreichen Programmhighlights, allen voran die Fahrzeug-Präsentationen auf der „Tribut an Carl Benz“-Bühne neben dem Carl-Friedrich-Denkmal durch Fernsehmoderator Johannes Hübner, der – seines Zeichens selbst Organisator der Oldtimergala Schwetzingen – souverän durch das Programm führte. Präsentiert wurde zum Beispiel das älteste Fahrzeug der heutigen Schau, ein Oldtimer aus dem Jahr 1897, sowie historische Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, diverse Unikate Raritäten und Spezialumbauten. Zudem konnte als Ehrengast die Urenkelin des Automobil-Pioniers, Jutta Benz, begrüßt werden.

Actionreich zur Sache ging es dann mit der US Police Car Show, bei der nicht nur die Herzen alter Polizeiserien-Fans höher schlugen – ein rundum gelungenes Programm. Als dann pünktlich um 16 Uhr der Oldtimer-Korso durch die Karlsruher Innenstadt startete, verwandelte sich die Kaiserstraße quasi in einen Laufsteg für über 120 Jahre Automobilgeschichte mit vielen tausenden neugierigen Zuschauerinnen und Zuschauern.

„ Wir hatten heute eine tolle Veranstaltung mit guter Stimmung sowohl bei der Oldtimer-Schau auf dem Schlossplatz als auch beim anschließenden Korso“, so Arnt-Martin Bokemüller, Hauptorganisator und Initiator der Oldtimer-Schau. „Der große Zuspruch durch die Menschen zeigt, dass „Tribut an Carl Benz“ ein Erfolgsformat ist und der Schlossplatz hat sich hierbei als ideale Location bewährt“, betont Bokemüller als Fazit des Tages.

Jutta Benz auf dem Patent-Motorwagen Nr. 1

PRESSEINFORMATION

Tribut an Carl Benz

Interview mit der Urenkelin des großen Automobil-Pioniers, Jutta Benz

Karlsruhe wird häufig als Heimat der Mobilität bezeichnet. Diesen Ruf begründete Karl Drais als Erfinder des Fahrrads. Einen überaus würdigen „Nachfolger“ fand er in Carl Benz. In Karlsruhe geboren, dort zur Schule gegangen und am Polytechnikum Karlsruhe – dem heutigen KIT – studiert, meldete er am 29. Januar 1886 das erste Patent auf einen Motorwagen an. Dem Automobilpionier und großen Sohn der Stadt erweist Karlsruhe am 11. Juni anlässlich der Heimattage Baden-Württemberg eine besondere Ehre. Beim „Tribut an Carl Benz“ verwandelt sich der Schlossplatz in eine Pilgerstätte für Fans historischer Autos. Über 400 Oldtimer werden dort zu sehen sein, bevor sie gemeinsam durch die Innenstadt rollen. Mit dabei ist auch Jutta Benz, die Urenkelin von Carl Benz.

Frau Benz, solche Großereignisse, die den Namen ihres Urgroßvaters tragen, müssten eigentlich ganz in Ihrem Sinne sein?

Jutta Benz: Ja, mein Anliegen ist es, den Namen Benz nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Damit erfülle ich auch den Wunsch meines Vaters, der mir das kurz vor seinem Tod 1999 aufgetragen hat.

Es gab ja eine Zeit, in der diese Gefahr durchaus real war, als Daimler-Benz sich in DaimlerChrysler umbenannte?

Jutta Benz: Besonders bitter dabei war der Umstand, dass wir darüber nicht informiert wurden, sondern es aus den Medien erfuhren. Aber inzwischen ist das Geschichte, das Verhältnis ist wieder gut und ich bin auch als Markenbotschafterin eingebunden.

Immer wieder gibt es Diskussionen über die Bedeutung und den Stellenwert von Carl Benz und Gottfried Daimler für die automobile Entwicklung, zumal vor dem Hintergrund der badischen und der württembergischen Sichtweise. Können Sie das nachvollziehen?

Jutta Benz: Beide haben an der gleichen Sache herumexperimentiert. Mein Urgroßvater wurde ein wenig früher fertig. Letztlich sollten wir aber vor allem stolz auf zwei solch geniale Erfinder aus Baden-Württemberg sein.

Sie engagieren sich stark für die automobile Vergangenheit Ihrer Familie, sind Sie denn selbst auch eine Liebhaberin von Oldtimern?

Jutta Benz: Eigentlich gar nicht. Ich bin in die Familie hineingeboren, habe die Tradition geerbt, besitze aber keine besondere Verbundenheit zu Oldtimern und zu Autos im allgemeinen.

Der Name Benz war dennoch immer allgegenwärtig in Ihrem Leben. War das eher Bürde oder Freude?

Jutta Benz: Das hat mich nicht sonderlich belastet. Erst als Lehrerin wurde ich hin und wider darauf angesprochen. Und dann dachten alle gleich, der Name Benz stehe für viel Geld. Aber weit gefehlt: Mercedes-Benz trägt lediglich unseren Namen, wirtschaftliche Verbindungen gibt es keine.

Wenn Sie von Ihrem Urgroßvater sprechen, fällt auch immer schnell der Name seiner Frau Bertha Benz. Warum?

Jutta Benz: Sie genießt viel zu wenig Beachtung. Sie ließ sich beispielsweise ihre Mitgift auszahlen, um ihrem Mann die Fortführung des Unternehmens zu ermöglichen. Zudem besaß sie auch das technische Verständnis, denn nur so konnte sie auch die berühmt gewordene Fahrt von Mannheim nach Pforzheim unternehmen.

Ihrer Beschreibung nach war Bertha Benz eine sehr eigenständige, heute würde man sagen emanzipierte Frau.

Jutta Benz: Sie war sicherlich eine sehr resolute Frau. Jedoch war es sicherlich keine moderne Familie im heutigen Sinne. In Männerangelegenheiten mischte sie sich nicht ein. Sie kümmerte sich um die Töchter und ihr Mann um die Söhne. Ich möchte es einmal so beschreiben: Es war eine wertkonservative, aber mit viel weiblicher Energie ausgestattete Familie.

Frau Benz, herzlichen Dank für das Interview!

Ausfahrt historischer Fahrräder in Karlsruhe

PRESSEMITTEILUNG

Karlsruher FahrradFestival „Ganz schön Drais!“ begeistert internationale Gäste und die Region

Karlsruher RiesenFahrrad übertrifft mit 60.000 Besuchern alle Erwartungen

Heute ging das FahrradFestival „Ganz schön Drais!“ mit einem bunten Programm auf dem Alten Schlachthof zu Ende. Gleichzeitig endete die Möglichkeit, Karlsruhe auf den beiden Riesenrädern von oben zu erleben. 56.000 Menschen wurden in den vergangenen fünf Tagen zu den vielen einzelnen Veranstaltungen angezogen, sodass im Jubiläumsjahr „200 Jahre Fahrrad“ die bedeutsame Erfindung des großen Karlsruher Sohns, Karl Drais, angemessen in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten gerückt wurde. Publikumsmagnet waren dabei die Aktivitäten am Karlsruher Schloss und in der City mit rund 50.000 Besuchern, während beim zweitägigen Programm auf dem Alten Schlachthof mit vielen Spezialangeboten trotz der sengenden Hitze 5.000 Interessierte begrüßt werden konnten. Zusätzlich waren über 1.500 aktive Radlerinnen und Radler in Karlsruhe bei Rennen und Ausfahrten unterwegs.

Einen sehr großen Erfolg verbuchen konnte Karlsruhe mit den beiden Riesenrädern: über 60.000 Besucherinnen und Besucher nutzten in vier Wochen die Möglichkeit, ein paar Runden mit dem RiesenFahrrad zu fahren.

„Das Festival „Ganz schön Drais!“ war ein besonderes Erlebnis! Ich bin beeindruckt, was die Stadt Karlsruhe auf die Beine gestellt hat. Bei so viel Engagement war das Land gern bereit, die Aktivitäten der Stadt finanziell zu fördern“, so der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL. „Das Fahrrad-Jubiläum in diesem Jahr zeigt: Vieles von dem, was bis vor wenigen Jahren im Radverkehr noch nicht denkbar erschien, ist heute möglich, und Karlsruhe spielt in dieser Entwicklung als fahrradfreundlichste Stadt Süddeutschlands eine entscheidende Rolle. Vielen Dank Karlsruhe und seinen Menschen, für die Begeisterung fürs Radeln“, betont Hermann.

Auch Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zeigte sich vom Verlauf des Festivals zufrieden: „Von Laufmaschinen über Hochräder bis hin zu Velomobilen – Karlsruhe hat in den vergangenen fünf Tagen 200 Jahre Radfahrgeschichte auf die Straße gebracht und die Menschen begeistert: mit eleganten Rädern, spannenden Rennen und umweltschonender Mobilitätstechnik. Ein bewegtes und bewegendes Fest des Fahrrads, bei dem Karl Drais sicherlich gerne mitgefeiert hätte. Drais hat Anfang des 19. Jahrhunderts den Mut aufgebracht, Neues zu denken und zu wagen. Dieser Erfindergeist prägt Karlsruhe noch immer. Jetzt liegt es an uns, die Mobilität von Morgen mitzugestalten.“

400 Gäste aus 21 Ländern waren zum Beispiel mit ihren historischen Rädern angereist und präsentierten diese fünf Tage lang im Rahmen unterschiedlicher dezentraler Veranstaltungen dem begeisterten Publikum. So waren überall in der Stadt Zweiräder aus den unterschiedlichsten Epochen mit liebevoll kostümierten Fahrerinnen und Fahrern zu entdecken, die gerne über die Hintergründe ihrer Gefährte berichteten und auch als begehrte Fotomotive zur Verfügung standen. „Alle angereisten historischen Radfahrer waren begeistert“, betont Mit-Organisator des IAVC Rally – Welttreffen der historischen Räder, Rolf Huber. „Gerade das gute Wetter und die gute Streckenplanung durch das grüne Karlsruhe wurden sehr gut angenommen. Ich freue mich sehr, dass alle Teilnehmer zufrieden nach Hause fahren können“, so Huber weiter. Ein Höhepunkt des Treffens war am Sonntag um 11 Uhr das Rollende Museum im Alten Schlachthof, bei welchem, angeführt von Draisinen, die nach Baujahr geordneten Fahrzeuge dem Publikum präsentiert wurden.

Für Begeisterung sorgte das Hochrad-Ballett am Donnerstag und Samstag vor dem Karlsruher Schloss. Hier fuhren zehn Hochradfahrer des tschechischen Velocipedistenclups 1880 aus Prag zur Ouvertüre aus Rossinis diebischer Elster ihre Figuren und Formationen. Großes Interesse gab es zudem bei der Fahrradversteigerung der Arbeitsförderungsbetriebe. Sämtliche angebotene Fahrräder, darunter einige echte Klassiker, wurden versteigert. So konnte Auktionator Martin Wacker am Ende 2.000 Euro für einen guten Zweck verbuchen.

Auch die Vorträge auf der Fahrradbühne wurden gut angenommen. So berichteten zum Beispiel Manfred Grimme, der als Stiftungsbotschafter weltweit mit dem Reiserad unterwegs ist, und der Fahrradreise-Dokumentarfilmer Maximilian Semsch, leidenschaftlich über ihre Arbeit. Semsch vermittelte sehr lebendig, wie spannend die Erkundung der deutschen Heimat mit dem Fahrrad ist und hier 75.000 Kilometer Radfernwege großartige Reisemöglichkeiten bieten.

Temporeich ging es zu bei den verschiedenen Fahrradrennen, zum Beispiel der Weltmeisterschaften auf historischen Fahrrädern am Samstag im Schlossgarten. Hier traten verschiedene Zweiräder, zum Beispiel Draisinen, Niederräder oder Hochräder in den jeweiligen Rennen gegeneinander an. Und richtig rasant wurde es bei der Deutschen Meisterschaft der Fahrradkuriere, einem jährlichen Event aus Deutschland und weiteren Ländern wie Österreich, Schweiz und Italien. Hier wurde ermittelt, wer der schnellste Fahrradkurier und die schnellste Fahrradkurierin Deutschlands ist. Bei der Qualifikation am Samstag schafften es von den 100 angemeldeten Fahrern 30 Männer und zehn Frauen in die Hauptrennen, bei denen verschiedene Aufgaben bewältigt werden mussten.

„Mit den beiden Riesenrädern als vierwöchige Klammer und dem fünftägigen Festival an verschiedenen Standorten haben wir vor allem auch unser kommunikatives Ziel erreicht: Bilder und Botschaften von der „Heimat des Fahrraderfinders“ Karlsruhe gleich zu Beginn international und national in Print, Online, TV und den sozialen Netzwerken zu platzieren – erwähnenswert bleiben der Daily Telegraph und The Economist. Jetzt zum Finale ragt die Themensendung zu 200 Jahre Fahrrad aus Karlsruhe heraus – in der „Sendung mit der Maus“. Karlsruhe als Wiege der Mobilität mit Karl Drais sind so stark präsent wie selten zuvor – in knapp zwei Wochen folgt der „Tribut an Carl Benz“, der den weiteren großen Sohn der Stadt mit über 450 historischen Fahrzeugen mit starken, emotionalen Bildern in den Mittelpunkt stellen wird. Wie beim Welttreffen der historischen Fahrräder sind es auch hier private Sammler, die ein „rollendes Museum“ im Herzen der Stadt präsentieren“, resümiert Martin Wacker, Organisationsleiter der Heimattage Baden-Württemberg 2017 in die der Themenstrang „Heimat des Fahrraderfinders“ Karl Drais eingebettet ist.

RiesenFahrrad dreht sich noch bis 28. Mai

PRESSEMITTEILUNG

Endspurt für RiesenFahrrad

Die beiden Riesenräder vor dem Karlsruher Schloss drehen sich noch bis Sonntag, 28. Mai

Der Andrang auf die beiden Riesenräder anlässlich des Jubiläums "200 Jahre Fahrrad" vor dem Karlsruher Schloss ist ungebrochen. Noch bis zum kommenden Sonntag, 28. Mai, besteht die Möglichkeit, Karlsuhe aus luftiger Höhe zu erleben. Aus den Gondeln bietet sich ein einmaliger Blick auf die Fächerstadt, diesen dann tatsächlich nur noch bis Sonntag, da eine Verlängerung nicht möglich ist. Das RiesenFahrrad dreht sich vom morgigen Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 21 Uhr. Eine Fahrt kostet 5 Euro.

Im Rahmen des FahrradFestivals "Ganz schön Drais!" ist auch um das RiesenFahrrad am Karlsruher Schloss viel Programm geboten. So findet am morgigen Donnerstag von 7 bis 19 Uhr "Century", die 100 Meilenfahrt durch den Hardtwald mit individuellen Startzeiten und Teilstrecken, statt. Ab 14 Uhr wird es direkt am Schloss ein Probefahren von Modernen Laufmaschinen geben. Als Reminiszenz an das historische Reigenfahren lädt um 18:30 Uhr das Hochrad-Ballett. Zehn Hochradfahrer des tschechischen Velocipedistenclubs 1880 aus Prag werden hier zu den Klängen der Ouvertüre aus der diebischen Elster von Rossini fahren.

Einen Flohmarkt für historische Fahrräder und Zubehör gibt es am Freitag, 26. Mai, und Samstag, 27. Mai, ab jeweils 7 Uhr. Um 10.45 Uhr folgt eine weitere Aufführung des Hochrad-Balletts, das sich gerade auch aus den Riesenrad-Gondeln sicherlich hervorragend beobachten lassen wird. Von 14:30 bis 18:30 Uhr finden im Schlossgarten die Weltmeisterschaften auf historischen Fahrrädern statt, bei denen verschiedene Rennen auf historischen Fahrrädern ausgetragen werden.

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Kranzniederlegung am Drais-Denkmal und Drais Tour

Laufmaschinen-Erfinder Karl Drais wird am Samstag, 27. Mai, mit vielen Aktionen und Veranstaltungen gewürdigt

Die traditionelle Drais Tour Ende April in Karlsruhe anlässlich des Geburtstags von Karl Drais am 29. April 1785 findet in diesem Jahr anlässlich des FahrradFestivals am 27. und 28. Mai in modifizierter Form statt. Am Samstag, 27. Mai 2017, wird Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Drais-Denkmal in der Beiertheimer Allee um 9:45 Uhr einen Kranz niederlegen, um so dem großen Sohn der Stadt Karlsruhe zu gedenken.

Im Anschluss wird die Drais Tour ausgehend vom Drais-Denkmal zum Gelände des Kreativparks Alter Schlachthof führen. Die Routenvariation – sonst führt die Tour in den Hardtwald – ist dem FahrradFestival „Ganz schön Drais!“ geschuldet, das auf dem Alten Schlachthof stattfindet. Dort öffnen um 11 Uhr die Stände zum Fahrrad-Wochenende und um 11:30 Uhr werden Minister Winfried Hermann MdL und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup auf der Bühne gegenüber der Fleischmarkthalle das FahrradFestival offiziell eröffnen. An der Drais Tour kann jeder begeisterte Fahrradfahrer teilnehmen.

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Am 27. und 28. Mai haben Zweiräder im Kreativpark Alter Schlachthof Vorfahrt

Heimattage-Partner BGV richtet beim FahrradFestival „Ganz schön Drais!“ wieder Fahrradparkplätze ein

„Ganz schön Drais!“ wird das Wochenende am Samstag, 27., und Sonntag, 28. Mai, auf dem Kreativpark Alter Schlachthof. Hier wird es ein umfangreiches Programm geben, zum Beispiel wird die „Jubiläumstour. Die nachhaltigste Roadshow der Welt.“ Halt in Karlsruhe machen. Beim ADFC-Fahrradparcours für Kinder können sich schon die Jüngsten mit Zweirädern vertraut machen. Zudem findet die Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere statt, bei der ermittelt wird, wer der schnellste Fahrradkurier Deutschlands ist. Geboten sind zudem ein buntes Bühnenprogramm, Ausstellungen, ein BMX-Contest, die Cargobike Roadshow und das Liegerad- und Velomobil-Treffen, die letzteren beiden Veranstaltungen allerdings finden nur am Samstag statt.

Zur Vorbereitung und Durchführung des FahrradFestivals wird es auf dem Areal des Alten Schlachthofs ab Donnerstag, 25. Mai, bis einschließlich 29. Mai 2017 zu Verkehrs- und Parkbehinderungen kommen. Insbesondere am Wochenende kann das westliche Schlachthof-Areal von Espresso Tostino bis zur Durlacher Allee nicht mit dem Pkw oder dem Fahrrad befahren werden. Während der tagsüber stattfindenden Radkuriermeisterschaft erfolgt sogar eine Vollsperrung des gesamten Areals (sowohl Ost- als auch der Westteil), welche aber spätestens ab 18 Uhr wieder auf das westliche Areal reduziert wird.

Besucherinnen und Besucher des Areals werden gebeten, mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anzureisen, da um den Alten Schlachthof herum nur sehr wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Daher werden auch viele Fahrradfahrer als Gäste auf dem Schlachthof-Areal erwartet. Für diese werden an mehreren Stellen zusammen mit dem Heimattage-Partner BGV – Versicherung AG Fahrradparkplätze eingerichtet. Deren Standorte sind an der Haltestelle Tullastraße, an der Schlachthof-Einfahrt Durlacher Allee, bei der Einfahrt zum östlichen Schlachthof sowie der Einfahrt zum westlichen Schlachthof-Areal (siehe Skizze).

Die BGV ist offizieller Partner des Fahrrad Festivals „Ganz schön Drais!“ anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Fahrrad“ und ermöglicht solche Fahrradparkplätze bei sämtlichen Veranstaltungen der Heimattage Baden-Württemberg.

Skizze von den Positionen der Fahrradparkplätze, die für PKWs und Fahrräder gesperrte Zone sowie die Rennstrecke für die Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere

Oliver Forster (mit Gutschein), seiner Familie, Martin Wacker und Klaus Hoffmann

PRESSEMITTEILUNG

25.000 Besucher des RiesenFahrrads begrüßt
Die beiden Riesenräder vor dem Karlsruher Schloss ziehen die Massen an

Das RiesenFahrrad vor dem Karlsruher Schloss ist ein wahrer Publikumsmagnet. Am heutigen Dienstagnachmittag konnte bereits der 25.000 Besucher begrüßt werden. Und dieser durfte sich heute gleich in doppelter Hinsicht freuen, denn feierte dieser zusammen mit seiner Familie seinen 38. Geburtstag. Der Karlsruher Oliver Forster nutzte so den sonnigen Frühlingstag, um ein paar Runden Karlsruhe aus luftiger Höhe zu genießen und wurde hier von Martin Wacker, Cheforganisator der Heimattage Baden-Württemberg und Geschäftsführer der KEG Karlsruhe Event GmbH sowie Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH mit einem Geschenkpaket überrascht.

Oliver Forster, seine Eltern und die extra aus Freiburg angereiste Schwester Isa konnten sich über eine Freifahrt mit dem Riesenrad, eine Vorortbewirtung sowie einen City Tour Karlsruhe-Gutschein für den roten Doppeldecker-Bus freuen. „Wir hatten die Fahrt mit dem Riesenrad heute ganz bewusst geplant“, so das Geburtstagskind. „Aus den Gondeln hat man schon eine tolle Sicht auf Karlsruhe und die Atmosphäre hier auf dem Schlossareal ist sowieso wahnsinnig gemütlich“, betont Forster, der sich auch jedes Jahr auf die Schlosslichtspiele im Sommer freut, die er regelmäßig besucht.

„Das große Interesse der Menschen an den beiden Riesenrädern begeistert uns natürlich“, erklärt Martin Wacker. „Dass es nach etwas mehr als zwei Wochen bereits so viele Nutzer der Riesenräder gibt, hat uns selbst ein wenig überrascht und wir sind gespannt, wie viele Personen am Ende dann insgesamt mit unserem RiesenFahrrad gefahren sein werden“, so Wacker weiter.

Die einmalige Kulisse vor dem Karlsruher Schloss und die Inszenierung der beiden Riesenräder als RiesenFahrrad anlässlich des 200-jährigen Fahrradjubiläums „Ganz schön Drais!“ sorgen täglich für einen großen Besucherandrang. Zudem hat es das Bildmotiv der beiden Riesenräder als Bild des Tages schon in zahlreiche namhafte internationale Medien geschafft, sodass Karlsruhe zum erneuten Mal überregional strahlt.

„Karlsruhe ist auch im Jahr der Heimattage Baden-Württemberg 2017 mit den vielen gebotenen Attraktionen wie auch dem RiesenFahrrad sowie den über 250 Heimattage-Veranstaltungen eine spannende touristische Destination sowohl für Tagestouristen als auch Urlaubsreisende“, betont Klaus Hoffmann.

Das RiesenFahrrad dreht sich noch bis Sonntag, 28. Mai, immer Montag bis Donnerstag von 16 bis 21 Uhr, und Freitag bis Sonntag von 12 bis 21 Uhr. Beim Baden-Württemberg-Tag am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Mai, fahren die beiden Riesenräder von 11 bis 21 Uhr. Eine Fahrt kostet 5 Euro.

Foto "Oliver Forster (mit Gutschein), seiner Familie, Martin Wacker, Klaus Hoffmann und Karl Drais

Karl Drais Grafik

PRESSEMITTEILUNG

FahrradFestival lockt vors Schloss und auf den Schlachthof

200 Jahre Fahrrad wird in Karlsruhe „Ganz schön Drais!“ mit vielen Einzelveranstaltungen gefeiert

Unter dem Veranstaltungstitel „Ganz schön Drais!“ verknüpfen die diesjährigen Heimattage Baden-Württemberg in Karlsruhe den Aspekt der Heimat mit einem außergewöhnlichen Stück Geschichte: die des Karlsruher Raderfinders Karl Drais, der mit seiner zukunftsweisenden Mobilitäts-Innovation die Welt vor genau 200 Jahren von vier auf zwei Räder stellte. Als Leuchtturmprojekt des landesweiten Fahrradjubiläums findet die zentrale Karlsruher Rad-Festwoche unter dem Motto „Ganz schön Drais!“ vom 24. bis 28. Mai gleich mit zwei außergewöhnlichen Highlights statt: Historisch wird es am Schloss bei der „IVCA Rally – Welttreffen historischer Räder“ zugehen. Anlässlich des Jubiläums haben sich knapp 400 internationale Sammler historischer Räder angemeldet. Höhepunkte dieses einmaligen Erlebnisses sind unter anderem Kostümausfahrten sowie verschiedene Rennen mit historischen Rädern.

Aktuelle Einblicke in die moderne Radwelt bietet das FahrradFestival „Ganz schön Drais!“ am 27. und 28. Mai im Kreativpark Alter Schlachthof. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Aktionsprogramm und interessante Informationsangebote rund um das Thema Fahrrad. Beim Kinder-Radparcours dürfen die jüngsten Radler ran, während beim „Kunst-Bike“ gezeigt wird, was man mit einem Fahrrad kunst- und trickreiches anstellen kann. Gefeiert wird am 27. Mai bei der großen RIDERS PARTY ab 20 Uhr im Musikclub Substage.

Auch auf der Bühne auf dem Alter Schlachthof-Areal wird an den beiden Festivaltagen Einiges geboten sein. So wird das FahrradFestival am Samstag um 11:30 Uhr offiziell von Minister Winfried Hermann (MdL) und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup eröffnet. Manfred Grimme gibt um 15:15 Uhr Einblicke in seine Arbeit: „Als Stiftungsbotschafter weltweit mit dem Reiserad unterwegs“. Am Sonntag berichtet der Dokumentarfilmer Maximilian Semsch um 14 Uhr über sein „Abenteuer Deutschland – mit dem Rad 7.500 km durch die unbekannte Heimat“. Um 16 Uhr findet die Buchpräsentation aus dem Buch „Danke Karl Drais“ statt.

Zu Gast in der Raderfinderstadt ist am Wochenende 27. / 28. Mai auch die berühmte Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere (DMFK). Ermittelt werden die schnellsten und geschicktesten Fahrradkuriere Deutschlands. Zuschauen lohnt sich an den beiden Tagen auch beim BMX-Contest im Skatepark im Otto-Dullenkopf-Park. Und auch der Durlacher Turmberg winkt mit einem besonderen Rad-Highlight: Beim Turmbergrennen, wird am 27. Mai die Straße zum Karlsruher Hausberg bereits zum sechzehnten Mal zur kurvenreichen Rennstrecke.

Wer war nun dieser geniale Fahrraderfinder aus Karlsruhe? Einen Überblick über den neuesten Stand der Drais-Forschung bietet die Ausstellung »Karl Drais – Erfinder und Demokrat aus Karlsruhe«, die vom 24. Mai bis 25. Juni im Foyer des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Rondellplatz gezeigt wird. Seltene Exponate sowie aufschlussreiche Text- und Bildtafeln vermitteln ein plastisches Lebens- und Erfinderporträt des Karlsruher Radpioniers.

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Baden-Württemberg-Tag sorgt für Begeisterung

Auftakt nach Maß für die Heimattage Baden-Württemberg 2017

Das Auftaktwochenende zu den Heimattagen Baden-Württemberg war mit 85.000 Besuchern allein am Schlossareal ein grandioser Startschuss zum fünfmonatigen Festival mit über 250 Einzelveranstaltungen. Die zahlreichen Angebote auf dem Schlossplatz und in der Karlsruher Innenstadt wurden hervorragend angenommen. Über 120 Aussteller zeigten in der Leistungsschau des Landes, was Baden-Württemberg zu bieten hat.

Trotz des regnerischen Wetters zog es insgesamt 300.000 Menschen nach Karlsruhe, um neben den Auftaktfeierlichkeiten die Veranstaltungen auf den Innenstadtplätzen und den verkaufsoffenen Sonntag zu erleben.

„Die großartige Atmosphäre des Baden-Württemberg-Tags begeistert die Menschen und auch mich“, erklärt Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe. „Insbesondere freue ich mich, wie viele Gäste es aus ganz Baden-Württemberg, der Pfalz und auch aus dem Elsass nach Karlsruhe gezogen hat, um gemeinsam mit uns die Heimattage Baden-Württemberg zu eröffnen“, so Mentrup weiter.

„Karlsruhe hat bereits beim Auftakt bewiesen, dass die Heimattage Baden-Württemberg auch in einer Großstadt hervorragend funktionieren. Die Kulisse vor dem Karlsruher Schloss ist einzigartig. Die Organisation klappt bestens und die Stimmung auf dem Platz macht einfach Spaß. Ich freue mich auf alles, was in den nächsten Monaten noch kommt“, so Andreas Schüle, der für die Heimattage Baden-Württemberg zuständige Referatsleiter im Staatsministerium Baden-Württemberg.

Neben dem Markenzeichen des Fahrradjubiläums „Ganz schön Drais!“, das RiesenFahrrad aus zwei Riesenrädern, war ein Höhepunkt des Wochenendes das Konzert von Curtis Stigers und der SWR Big Band am Samstagabend. Und auch die weiteren Programmpunkte auf der großen SWR-Bühne direkt vor dem Karlsruher Schloss sowie auf der Heimattage-Bühne neben dem Karl-Friedrich-Denkmal stießen auf großes Interesse bei den Besucherinnen und Besuchern. Großen Anklang fanden zum Beispiel der Auftritt der Trachtenjugend Baden-Württemberg am Samstagmittag, die Historische Modenschau, das Klassikfrühstück des Sinfonieorchesters der Dualen Hochschule Karlsruhe oder die Comedy-Shows von Werner Koczwara, Sascha Bendiks und Simon Höneß am Sonntag.

Zum Erfolg des Tages trugen auch das Fest der Sinne auf dem Friedrichsplatz, der verkaufsoffene Sonntag sowie die vielen Angebote der Kultureinrichtungen und Institutionen bei, welche die Menschen nach Karlsruhe lockten. „Tatsächlich hat sich fast das ganze Land auch touristisch in Karlsruhe präsentiert und die Aussteller wurden für ihr Vertrauen in die Anziehungskraft des Baden-Württemberg-Tags belohnt und mussten Informationsmaterial bereits in der Samstagnacht nachordern“, so der Organisationsleiter der Heimattage, der Geschäftsführer der Karlsruhe Event GmbH, Martin Wacker. „Auch das Konzept, sowohl den Schlossplatz als Zentrum des Baden-Württemberg-Tags sowie die gesamte Innenstadt mit Programm zu bespielen, ging hervorragend auf und ich danke allen Partnern und Initiativen, die hier mit vollem Einsatz zum Erfolg des Wochenendes beigetragen haben“, betont Wacker.

Und City-Manager Sascha Binoth ergänzt: „Die gesamten Fächerstraßen, die Kaiserstraße und die Plätze der Innenstadt waren gut besucht und das Angebot der aktiven Händler wurde rege nachgefragt.“

Die stark frequentierten Riesenräder bleiben bis zum Sonntag, 28. Mai 2017, stehen, ebenso ist ein kleines gastronomisches Angebot vorhanden. Die nächste große Veranstaltung der Heimattage Baden-Württemberg ist das Fahrradfestival „Ganz schön Drais!“ vom 25. bis 28. Mai 2017 im Kreativpark Alter Schlachthof und auf dem Schlossareal.

City-Bike im Retrolook

PRESSEMITTEILUNG

Preisausschreiben „Ganz schön Drais!“

Fünf City-Bikes im Rahmen eines Wettbewerbs zum Fahrradjubiläum zu gewinnen

Große Begeisterung gibt es für die beiden Riesenräder, die seit vergangenem Samstag vor dem Karlsruher Schloss ihre Kreise ziehen und viel Publikum anlocken, das sich den einmaligen Blick von oben auf Karlsruhe nicht entgehen lassen möchte. Zusammen erinnern die Riesenräder an ein RiesenFahrrad und somit auch an die bahnbrechende Erfindung des großen Karlsruher Sohns, Karl Drais, der vor 200 Jahren seine Laufmaschine entwickelt hatte.

Mit einem Gewinnspiel möchte die KEG – Karlsruhe Event GmbH zusammen mit ihrem Hauptpartner Edeka Südwest die Kreativität der Karlsruherinnen und Karlsruher zum Fahrradjubiläum „Ganz schön Drais!“ anregen. Gesucht werden originelle Auseinandersetzungen mit dem Riesenfahrrad auf dem Schlossplatz, seien es witzige Selfies, Fotocollagen oder grafisch nachbearbeitete Bilder von den beiden Riesenrädern. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Unter allen Einsendungen wählt eine Jury die fünf besten Arbeiten aus. Die Gewinner erhalten jeweils ein City-Bike im Retrolook der Sonder-Edition „Unsere Heimat – echt & gut“. Die Fahrräder verfügen über einen stabilen Aluminium-Rahmen, eine Shimano 3 Gang Nexus-Schaltung, eine Shimano Roller Brake, einen Shimano Nabendynamo und werden mit einem Einkaufskorb geliefert. Zudem wird eine Auswahl der besten Arbeiten auf der Heimattage-Website und auf Facebook veröffentlicht.

Einsendung sind möglich bis Montag, 22. Mai 2017, 12 Uhr, entweder als Jpeg oder Tiff per E-Mail an oder postalisch an die KEG –Karlsruhe Event GmbH, Alter Schlachthof 7a, 76131 Karlsruhe.

PRESSEMITTEILUNG

Baden-Württemberg-Tag zeigt die Vielfalt des Landes

Breites Programmangebot vor dem Karlsruher Schloss am 6. und 7. Mai

Die Heimattage Baden-Württemberg finden in diesem Jahr im Herzen Badens statt und am kommenden Wochenende ist in Karlsruhe mit dem Baden-Württemberg-Tag der offizielle Auftakt mit einem breiten Programmangebot.

„Wir Baden-Württemberginnen und Baden-Württemberger haben das große Glück, Teil einer starken, auf Zusammenhalt und Solidarität gegründeten Gesellschaft zu sein. Die wichtigste Voraussetzung für diesen Zusammenhalt ist ein Ort, an dem die Menschen sich zugehörig und ernstgenommen fühlen, an dem sie mitgestalten und mitbestimmen können. Dieser Ort heißt Heimat. Angesichts der Herausforderungen durch Globalisierung und Migration ist die Frage, was unsere Gesellschaft zusammenhält, aktuell wie lange nicht mehr – und damit auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Heimat. Ich danke der Stadt Karlsruhe und dem Landesausschuss Heimatpflege dafür, dass sie den Menschen im Land für diese Auseinandersetzung mit den diesjährigen Heimattagen eine hervorragende Plattform bieten“, erklärt der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha.

„Der Baden-Württemberg-Tag ist der traditionelle Auftakt für die Heimattage und wird auch in Karlsruhe ein großes Fest, zu dem wir die Menschen aus allen Teilen unseres Landes in unsere Stadt einladen“, erklärt Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, sowohl unsere baden-württembergische als auch unsere Karlsruher Heimat vielfältig und bunt abzubilden mit zahlreichen Partnern und Veranstaltungen rund ums Schloss und in der Innenstadt“, so Mentrup weiter.

Weit sichtbares Zeichen der diesjährigen Heimattage ist das RiesenFahrrad, das direkt vor dem Schloss aufgebaut ist. Es setzt sich aus zwei Riesenrädern zusammen, die symbolisch für das 200-jährige Fahrradjubiläum stehen, das natürlich auch im Geburtsort des Laufrad-Erfinders Karl Drais groß gefeiert wird. Zusammen mit dem Karlsruher Schloss als Kulisse im Hintergrund ergibt das einen Anblick, der alle Kriterien eines Postkartenidylls mehr als erfüllt.

Vor dem Schloss als Zentrum der Aktivitäten pulsiert also am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Mai 2017, das bunte Leben. An den beiden Tagen werden die Heimattage so richtig erlebbar, spürbar und greifbar ganz nach deren Motto, die Vielfalt der Heimat und des Heimatbegriffs aufzuzeigen und zu vermitteln. Zudem findet in der Innenstadt auf dem Friedrichsplatz das Fest der Sinne statt und die City lockt mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

Höhepunkt ist dabei auf dem Schlossvorplatz die Leistungsschau des Landes. Baden-Württemberg präsentiert in Karlsruhe, was seine Firmen, seine Regionen und seine Vereine alles zu bieten haben. Über 100 Aussteller werden vertreten sein, vom Bodensee bis zur Alp, vom Breisgau bis zum Odenwald – so unterschiedlich die einzelnen Regionen sind, so viel haben sie jeweils zu bieten. Und das alles führt der „Entdeckermarkt“ zusammen und verschafft einen Überblick.

Auch der Landesausschuss Heimatpflege als Zusammenschluss von Vertretern der ehrenamtlichen Heimatpflege und den damit befassten Landesbehörden präsentiert sich in Karlsruhe. „Wir freuen uns sehr, dass die Heimattage zum 65-jährigen Geburtstag des Landes gerade in Karlsruhe stattfinden“, erklärt Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin und gleichzeitig Vorsitzende des Landesausschusses Heimatpflege. „Das Karlsruher Schloss und das RiesenFahrrad geben dem Baden-Württemberg-Tag einen großartigen Rahmen. Gleichzeitig schafft der Kontext einer pulsierenden Großstadt die Möglichkeit, das Thema Heimat aus vielfältigen Perspektiven zu beleuchten.“

Eine weitere zentrale Anlaufstelle ist die Heimattage-Bühne vor dem Schloss. Dort klingt beispielsweise der Samstag aus mit einem Konzert, an dem nicht nur Freunde des Jazz ihre Freude haben werden. Mit Curtis Stigers gastiert einer der besten Vertreter dieses Genres in Karlsruhe. Zusammen mit der SWR Big Band präsentiert er um 20 Uhr „The Las Vegas Show“ – eine gelebte Zeitreise zum Mitswingen, bei freiem Eintritt. Und am nächsten Morgen geht es gleich weiter mit Big-Band-Sound. Zum Klassikfrühstück spielt um 11 Uhr „Das andere Orchester – Sinfonieorchester an der Dualen Hochschule“ unter anderem Klassiker der Filmmusik. Weiter geht es dann auf der Bühne mit der SWR I-Band sowie den Auftritten einiger Comedians.

Neben der SWR-Bühne ist auch auf der Heimattage-Bühne viel geboten. Hier stellen sich verschiedene Orte und Vereine vor, zum Beispiel am Samstag die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 (11:45 Uhr), die Gemeinde Graben-Neudorf mit dem Thema „Die Tradition der Spargelkönigin“ (12:00 Uhr) oder die Trachtenjugend Baden-Württemberg (13:30 Uhr). Eine historische Modenschau gibt es um 16:15 Uhr, präsentiert vom Modehaus Schöpf.

Der Sonntag beginnt auf der Heimattage-Bühne um 12 Uhr mit dem Alphornverband Baden-Württemberg, um 14:30 Uhr stellt der Lions Club Karlsruhe und Umgebung das Projekt „together Karlsruhe“ vor. Um 15:30 Uhr swingt das Turmberg Jazzquartett, gefolgt von der Ländlichen Tanz- und Trachtengruppe Kreis Karlsruhe (16:00 Uhr) und „The Good News Family – Musikverein Gospelhome e. V. Ettlingen und Karlsruhe (16:30 Uhr).

Mitmachen ist angesagt beim großen Parcours des Karlsruher Netzwerks für Natur- und Umweltbildung. An den zehn Stationen verbinden sich Spaß und Information, an deren Ende der Erwerb das Umweltdiplom steht. Viel zu entdecken gibt es insbesondere für den Nachwuchs. Bastelstation, naturwissenschaftliche Experimente, Slackline, Kinderschminken oder Spielplatzcontainer – der Baden-Württemberg-Tag ist ein Fest für die ganze Familie.

Zudem gibt es ein breites Rahmenprogramm, zum Beispiel den IHK-Tag der offenen Tür. Das Badische Landesmuseum lädt in die Sammlungsausstellung bei freiem Eintritt und lädt zur Führung der Sonderausstellung „Ramses – Göttlicher Herrscher am Nil“ (Samstag: 15 Uhr, Sonntag: 11, 14 und 15 Uhr). Auch für die ganz jungen Besucherinnen und Besucher wird beim Baden-Württemberg-Tag Einiges geboten sein. So gibt es an beiden Tagen von 13 bis 17 Uhr eine Gestaltungsaktion für Kinder, angeboten von der JUKS Jugendkunstschule der vhs Karlsruhe.

Und wem das Treiben dann doch zu bunt wird, der kann jederzeit dem Trubel ein wenig entschwinden mit einer Fahrt im RiesenFahrrad. Letzteres ist sogar bis zum 28. Mai möglich, so lange prägen die beiden Riesenräder das Karlsruher Stadtbild.

Programmflyer mit den Programmpunkten sowie einem Lageplan mit sämtlichen Aussteller-Ständen

Kinderschminken im dm-Kinderland

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dm-drogerie markt bei den Heimattagen 2017 in Karlsruhe

Viele Mitmach-Aktionen für die ganze Familie

Kinder-Schminken, dm-Sonnenmilchbar und Wickelstation im dm-Kinderland

Große Verlosung: 50 dm-Draisinen für Kindergärten

So bunt wie das Leben ist auch die Heimat – in diesem Jahr kommen die Heimattage Baden-Württemberg nach Karlsruhe und auch dm-drogerie markt ist vertreten. Auf dem Schlossvorplatz bietet das dm-Kinderland am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Mai, einen Anlaufpunkt für Jung und Alt: „Wir freuen uns sehr, beim Baden-Württemberg-Tag, dem Auftakt der Heimattage 2017, in der dm-Heimat Karlsruhe dabei zu sein. Dafür haben wir viele Aktionen sowie familienfreundliche Serviceangebote für das Wochenende vorbereitet“, berichtet der dm-Gebietsverantwortliche Klaus Vogelbacher. „Das dm-Kinderland bietet für jede Altersklasse etwas. Besonders spannend ist der Sinnesparcours von Schloss Freudenberg. Besucher sind herzlich eingeladen, ihre Sinne neu- und wiederzuentdecken. Sie können Klang in Schriftzeichen umsetzen, Wasser zum Springen bringen oder sich auf ihren ‚Zeit-Sinn‘ einpendeln. Eine schöne Möglichkeit, die Heimat wahrzunehmen.“ Interessierte können das dm-Kinderland am Samstag, 6. Mai, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 7. Mai, von 11 bis 18 Uhr besuchen.

Kinder-Schminken, dm-Sonnenmilchbar und Wickelstation im dm-Kinderland

Auf der grünen Fläche vor dem Schloss bietet dm zwei Tage lang ein umfangreiches Programm für die ganze Familie an: Die jungen Besucher verwandeln sich beim Kinder-Schminken in wilde Tiere und können an der Bastelstation kreative Buttons gestalten. „An der dm-Sonnenmilchbar gibt es für die Besucher des Baden-Württemberg-Tages die Möglichkeit, sich mit Sonnenschutzprodukten einzucremen. Wir haben natürlich auch ausreichend Pflege für sensible Kinderhaut im Gepäck“, weiß Klaus Vogelbacher. Um auch die Bedürfnisse der Allerjüngsten jederzeit zu erfüllen, gibt es eine Wickelstation mit kostenlosen dm-Pflegeprodukten und einen speziellen Ruhe- und Stillbereich. Die Nägel von Trendbewussten werden an der trend It Up Nailbar zu farbenfrohen Hinguckern. Wer eine Erinnerung an die Heimattage mit nach Hause nehmen möchte, kann sich vom Foto-Team fotografieren und das Bild direkt vor dem Schloss ausdrucken lassen.

Große Verlosung: 50 dm-Draisinen für Kindergärten

Anlässlich der Heimattage feiert Karlsruhe auch mit „200 Jahre Drais“ den Erfinder des Laufrades. Die Karlsruher dm-Märkte verlosen insgesamt 50 Holz-Kinderlaufräder unter allen ortsansässigen Kindergärten, die sich bis Sonntag, 7. Mai, an einem Malwettbewerb beteiligen. Im dm-Kinderland wird es zu diesem Zweck eine eigene Malstation geben, bei der die jungen Besucher noch bis Teilnahmeschluss ihr schönstes Laufrad-Erlebnis malen und so für ihren Kindergarten teilnehmen können. Alle Karlsruher dm-Märkte nehmen die Bilder von Freitag, 7. April, bis zum verkaufsoffenen Sonntag in Karlsruhe, 7. Mai, entgegen. Die dm-Draisinen werden am Fahrrad-Wochenende, genauer am Sonntag, 28. Mai, um 16 Uhr auf dem Schlachthof-Gelände an die Gewinner übergeben.

Zu dm-drogerie markt

Bei dm-drogerie markt arbeiten europaweit mehr als 56.500 Menschen in mehr als 3.400 Märkten. Konzernweit überschritt dm in den derzeit insgesamt zwölf europäischen Ländern im ersten Geschäftshalbjahr 2016/2017 mit 5,082 Millarden Euro erstmals die Fünf-Millarden-Euro-Grenze. Die rund 39.000 dm-Mitarbeiter in Deutschland erwirtschafteten in diesem Zeitraum einen Umsatz von 3,915 Milliarden Euro. dm-drogerie markt ist einer der beliebtesten Arbeitgeber. In der bundesweit größten Mitarbeiterbefragung zu „Deutschlands beste Arbeitgeber 2017“ wurde dm zur Nummer eins im deutschen Handel gewählt. dm ist zudem bei den Kunden der beliebteste Drogeriemarkt Deutschlands, so das Ergebnis der Verbraucherbefragung „Kundenmonitor Deutschland 2016“.

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RiesenFahrrad zum Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“

Zwei Riesenräder drehen sich ab kommendem Samstag vor dem Karlsruher Schloss

Da stehen sie nebeneinander – imposant und von weit her sichtbar. Oder besser gesagt, sie drehen sich kontinuierlich. Die Rede ist vom RiesenFahrrad, gebildet aus zwei Riesenrädern, dem wohl sichtbarsten Zeichen des ersten großen Höhepunkts der Heimattage, dem Baden-Württemberg-Tag. Zusammen mit dem Karlsruher Schloss als Kulisse im Hintergrund ergibt das einen Anblick, der alle Kriterien eines Postkartenidylls mehr als erfüllt. Und natürlich bieten die beiden Riesenräder für alle Passagiere eine großartige Sicht auf Karlsruhe. Damit wird das RiesenFahrrad zum großen Wahrzeichen für das Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“, das in Karlsruhe unter dem Motto „Ganz schön Drais!“ gefeiert wird.

Der Betrieb der Riesenräder beginnt am kommenden Samstag, 29. April 2017, um 12 Uhr. Hier wird Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup den offiziellen Startschuss für den Riesenradbetrieb geben. Auch der Erfinder der Laufmaschine, Karl Drais, wird zu diesem Termin seine Aufwartung machen. Musikalisch umrahmt wird die Auftaktveranstaltung von der Saxophonistinnen-Formation „Balanced Action“.

Als einziges Saxophonquartett hat „Balanced Action“ bereits für mehrere Deutsche Bundespräsidenten gespielt, unter anderem im Schloss Bellevue Berlin. Zudem sind sie für Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Tomi Ungerer und Luigi Colani und viele weitere aufgetreten. Freunde und Fans umschreiben den smoothen und groovigen Sound des Quartetts mit dem Begriff „Cocktailjazz“ – eine prickelnde Mischung für den besonderen Anlass.

Das RiesenFahrrad ist bis Sonntag, 28. Mai, immer Montag bis Donnerstag von 16 bis 21 Uhr, und Freitag bis Sonntag von 12 bis 21 Uhr, in Betrieb. Beim Baden-Württemberg-Tag am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Mai, fahren die beiden Riesenräder von 11 bis 21 Uhr. Eine Fahrt kostet 5 Euro.

Die ersten 100 Gäste des RiesenFahrrads am Samstag, 29. April, erhalten nach der Fahrt eine Flasche des neuen alkoholfreien Szenegetränks HoLi – Die Hopfenlimonade des Heimattage Baden-Württemberg-Hauptpartners, der Karlsruher Privatbrauerei Hoepfner.

Foto-Download Riesenfahrrad (Bildnachweis: ARTIS Fotography)

Fahrradumleitung Baden-Württemberg-Tag

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Fahrradumleitung beim Baden-Württemberg-Tag

Im Randbereich des Schlossplatzes sind Fahrradparkplätze eingerichtet

Beim Baden-Württemberg-Tag am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Mai 2017, präsentieren sich nahezu hundert Unternehmen, Organisationen, Gruppen und Vereine aus Stadt und Land auf dem Schlossvorplatz. Um für die Veranstaltung einen sicheren Rahmen gewährleisten zu können, ist der Durchgangsverkehr an diesen beiden Tagen für Fahrräder gesperrt. Der Eintritt auf das Areal ist für frei und alle Besucher sind aufs herzlichste Willkommen.

Da natürlich auch viele Fahrradfahrer als Gäste auf dem Schlossplatz-Areal erwartet werden, werden an mehreren Stellen zusammen mit dem Heimattage-Partner BGV – Versicherung AG Fahrradparkplätze eingerichtet (siehe Skizze). Die BGV ist offizieller Partner des Fahrrad Festivals „Ganz schön Drais!“ anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Fahrrad“ und ermöglicht solche Fahrradparkplätze bei sämtlichen Veranstaltungen der Heimattage Baden-Württemberg.

Während des Baden-Württembergtags wird insgesamt viel Publikumsverkehr erwartet. Zudem ist das Areal aufgrund von Zeltaufbauten, Gastronomiebetrieben, Bühnen und den beiden Riesenräder den Schlossplatz zusätzlich großräumig eingeschränkt. Daher sind Fahrradumleitungen notwendig, um das Unfallrisiko aller Personen in dieser Schutzzone möglichst gering zu halten.

Die Umfahrungsmöglichkeiten des Schlossvorplatzes und die Fahrradparkplätze für Besucherinnen und Besucher des Baden-Württemberg-Tags verlaufen über den Zirkel sowie die beiden Wege vorbei am Bundesverfassungsgericht sowie entlang der Verlängerung der Waldhornstraße in Richtung Schloss.

Die Standorte der Fahrradparkplätze sind die Zufahrt des Bundesverfassungsgerichtes, in der Ritterstraße, Kreuzstraße, Adlerstraße sowie am rechten Schlossbezirk (Verlängerung der Waldhornstraße).

Max Giesinger begeistert die Massen

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Heimspiel zu den Heimattagen Baden-Württemberg:

Max Giesinger kommt zum SWR-Familienfest

Ticket-Verkauf startet am Mittwoch an zahlreichen Vorverkaufsstellen in Karlsruhe

Max Giesinger und Beatrice Egli sind die Höhepunkte des SWR Fernsehen-Familienfests am Sonntag, 3. September. Am kommenden Mittwoch, 26. April 2017, startet der Kartenvorverkauf in Karlsruhe. Erworben werden können die Karten zum Beispiel in den Verkaufsstellen des ADAC, den Geschäftsstellen der BNN, dem ETTLINGER TOR Karlsruhe, dem Badischen Landesmuseum im Schloss, der Tourist-Information Karlsruhe am Bahnhofplatz 6, der Congress Apotheke in der Ettlinger Straße 5 oder bei Notebookpartner in der Ettlinger Straße 9. Zudem können Karten über die Sparda Bank Hotline 0711/20 06 38 06 bestellt werden. Die Eintrittspreise sind familienfreundlich: Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder bis einschließlich 13 Jahre haben freien Eintritt.

Wer immer schon einmal wissen wollte, wie Fernsehen gemacht wird, hat beim bereits dritten SWR Fernsehen-Familienfest viele Möglichkeiten, den Stars und Machern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Vor den Augen der Zuschauer werden Sendungen produziert, wie etwa das beliebte SWR Kochduell „Marktfrisch“. Zudem sind zahlreiche Moderatorinnen und Moderatoren vor Ort und stellen sich den Fragen ihres Publikums – darunter Florian Weber Sonja Faber-Schrecklein, Tatjana Geßler, Martin Seidler, Jürgen Hörig, Anna Lena Dörr, Michael Kost und Jens Hübschen. In der „Erlebniswelt“ des SWR Fernsehen-Familienfests können die Gäste selbst aktiv werden und sich als Nachrichtensprecher, Moderator oder Sportreporter vor laufender Kamera versuchen.

Auf zwei Bühnen erwartet die Gäste des SWR Fernsehen Familienfest ein abwechslungsreiches Programm. Für das Lachmuskeltraining sorgt Christian „Chako“ Habekost, der sich in seinem jüngsten Solo-Programm „De Weeschwie’sch-Män“ intensiv mit seiner heimatlichen kurpfälzer Mundart auseinandersetzt. Für hemmungsloses Lachen ist auch der Comedian Özcan Cosar zuständig, der als „Adam & Erdal – Der Unzertrennliche“ die deutsch-türkischen Befindlichkeiten unter die Lupe nimmt. Abends tritt der deutsche Sänger Max Giesinger auf, der sich zur Fußball-EM 2016 mit „80 Millionen“ in die Herzen aller Fußballfans sang. Schlagerfreunde dürfen sich auf Beatrice Egli freuen. Die 28-jährige Schweizerin veröffentlichte im Februar 2017 ihr neueste Single „Federleicht“ aus ihrem aktuellen Studioalbum „Kick im Augenblick“ (2016). Neben Musik und Comedy erwarten auch SWR Fernsehmoderatorinnen und -moderatoren, Schauspieler und Köche des SWR Fernsehens die Gäste.

Für die jüngeren Besucher kommt der „Tigerenten Club“ auf die Bühne und auch der Europa-Park lädt zu seiner Show ein. In der „Erlebniswelt“ können sich alle Generationen in verschiedenen Disziplinen beweisen, zum Beispiel bei einer Speed-Radar-Messung für Fußballer, einem exklusiven Verkehrstraining oder auf einem Laufrad-Parcours.

Den Abschluss des SWR Fernsehen Familienfestes bildet die abendliche Lichtbespielung der Fassade des Karlsruher Schlosses im Rahmen der „Schlosslichtspiele Karlsruhe“.

www.heimattage-karlsruhe.de
https://www.facebook.com/heimattage2017

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Brauchtumspflege ein wichtiges Element der Heimattage

Landesverband der Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg tagt in Karlsruhe

Die Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg spielen natürlich auch bei den Heimattagen Baden-Württemberg eine große Rolle. Sie werden sowohl beim Baden-Württemberg-Tag am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Mai 2017, sowie bei den Landesfesttagen vom 8. bis 10. September 2017 stark vertreten sein und hier insbesondere auch beim Landesfestumzug am Sonntag, 10. September 2017, mitwirken, der live vom SWR Fernsehen übertragen wird.

Am Sonntag, 02. April, findet im Restaurant „Im Schlachthof“, Alter Schlachthof 7, in Karlsruhe die Jahreshauptversammlung des „Landesverbandes der Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg“ statt, traditionsgemäß also in der Stadt, in der die Heimattage Baden-Württemberg gerade ausgerichtet werden. Der Landesverband ist der Dachverband von acht Mitgliedsverbänden, der rund 450 Vereine und Gruppen, mit nahezu 45.000 Erwachsenen und rund 14.000 Kinder und jugendliche Mitglieder beheimatet. Die zentrale Aufgabe des Verbandes ist es, die enge Zusammenfassung aller in der Trachten-, Brauchtums- und Volkstumspflege engagierten Verbände und Organisationen zu erreichen. Der Verband setzt sich hierbei besonders für die Pflege und Erhaltung der Bräuche „Volkstracht“, „Volksmusik“, „Volkstanz“, „Volkslied“ und „Mundart“ ein.

Der Trachtenverband wurde 1958 aus dem Grundbedürfnis der Menschen heraus gegründet, ihrer Heimat zuliebe Traditionen und Brauchtum zu erhalten und zu pflegen, damit diese für die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben. „Trachten kann man am besten in Gemeinschaft erhalten“, stellt Gottfried Rohrer, 1. Vorsitzender des Landesverbandes fest. „Sie dienen der Gemeinsamkeit, der Integration und vermitteln Zusammengehörigkeitsgefühl“, so Rohrer weiter.

Bei der Jahreshauptversammlung wird auch das Veranstaltungsprogramm für die Heimattage 2017 abgestimmt. Dies sind die Trachtenausstellung „Gut be-Trachtet“ in der Sparkasse Karlsruhe, der Brauchtumsabend am 9. September 2017 und die Teilnahme der einzelnen Vereine und Gruppen beim Landesfestumzug am Sonntag, 10. September 2017. „Traditions- und Brauchtumspflege, sowie Trachtenerhaltung kann nicht nur in Museen geschehen, sondern muss lebendig gestaltet werden. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit bei kulturellen Veranstaltungen und repräsentativen Anlässen von Städten und Gemeinden, die Trachtenkleidung zu präsentieren“, betont Rohrer. Wichtig ist dem Verband hierbei, dass Trachten nicht nur zur Schau gestellt werden, sondern eine Wissensvermittlung über traditionelle Bekleidungsform in Hoher Qualität stattfindet.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wird auch ein neuer Landesvorsitzender gewählt.

Programmvorstellung der Heimattage Baden-Württemberg im Rathaus Karlsruhe

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Programm der Heimattage Baden-Württemberg 2017 in Karlsruhe vorgestellt

Staatsrätin Gisela Erler: Beschäftigung mit eigener Heimat hat besondere Bedeutung in dieser Zeit

„Die Frage nach der eigenen Heimat ist die grundlegende Frage unseres all- täglichen Lebens. Aktueller denn je – nicht zuletzt angesichts zunehmender Globalisierung, der neuen Mobilität und vielen Migrationsbewegungen – bildet die Beschäftigung mit dem Begriff Heimat einen hervorragenden Rahmen für die diesjährigen Heimattage Baden-Württemberg in Karlsruhe“, so die Staats- rätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler am Dienstag (28. März 2017) im Rathaus der Stadt Karlsruhe bei der Programmvorstellung der Heimattage 2017. „Mit einem vielfältigen Programm aus Heimatgeschichte, Tradition, Gegenwart und Zukunftsthemen gestaltet der Gastgeber spannende Heimattage, die ideal zu unserem Land passen.“ Karlsruhe ist die bislang größte Ausrichterstadt der Heimattage. (Mehr lesen...)
Foto von der Programmvorstellung (Bildnachweis: KEG / Jürgen Rösner)

Guido Wolf erhält Drais-Kachel der Majolika

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Heimattage als touristisches Zugpferd auf der ITB Berlin

Karlsruhe glänzt auch 2017 als Städtereiseziel auf der ITB Berlin. Hierbei spielen auch die Heimattage Baden-Württemberg 2017 eine Rolle als touristische Reise-Attraktion. Am gestrigen Mittwoch, 9. März 2017, besuchte der baden-württembergische Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, der auch für den Tourismus verantwortlich ist, den Stand des Karlsruhe Tourismus, um sich zu den vielfältigen Angeboten zu informieren.

Wolf sieht eine ganz besondere Chance für Karlsruhe, als bisher größte Stadt den Heimattagen eine ganz besondere Ausrichtung zu geben: „Karlsruhe hat in mehrfacher Hinsicht Anlass für die Heimattage, aber in diesem Jahr auch mit Blick auf 200 Jahre Fahrrad: Karl Drais ist in Karlsruhe geboren, in Mannheim hat er das Fahrrad entwickelt. Ich glaube, rings um Drais gibt es so viele Themen, Aspekte, Begebenheiten, die die Heimattage auch in besonderer Weise prägen werden“, so der Minister.

Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Fahrrad“ überreichten der Chef-Organisator der Heimattage 2017 und Geschäftsführer der KEG – Karlsruhe Event GmbH, Martin Wacker, und der Geschäftsführer der KTG – Karlsruhe Tourismus GmbH, Klaus Hoffmann, Guido Wolf eine Karl Drais-Kachel der Majolika Manufaktur. Das Jubiläum wird in einer Zeit gefeiert, in der die Bedeutung des Fahrrads immer weiter an Bedeutung gewinnt: „Nach meinem Eindruck hat die Elektromobilität, hier insbesondere auch das E-Bike, das Fahrrad ganz neu befördert“, erklärt Wolf.

Und hier wird unter dem Motto „Ganz schön Drais“ das Fahrrad-Jubiläum kräftig gefeiert: „Das Wochenende vom 25. bis 28.05.2017 bildet den Höhepunkt des Fahrradjubiläums in Karlsruhe“, erläutert Martin Wacker. „Hier findet das Welttreffen historischer Räder sowie die Hochrad-Weltmeisterschaft und die Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere statt. Zudem geplant sind Bike-Polo-Spiele und weitere Events, die das Thema aus urban-moderner Perspektive beleuchten.“ Es locken aber noch viele weitere Formate: Das Fahrrad-Film-Festival CineBIKE wird zum Beispiel vom 2. bis 3. Juni 2017 den filmischen Blick auf das Fahrrad lenken. Darüber hinaus wird es noch verschiedene Ausstellungen und Diskussionsforen zu Karl Drais geben, zum Beispiel ab Ende Mai im Regierungspräsidium Karlsruhe.

Wie wichtig die ITB gerade auch für Baden-Württemberg, hier aber insbesondere auch die Region Karlsruhe, als Tourismus-Destination ist, erklärt Klaus Hoffmann: „Berlin stellt für uns einen besonders wichtigen Auftritt dar. Die Baden-Württemberger selbst wissen, wie schön es bei uns ist. Aber wir können noch kräftig die Werbetrommel rühren, wenn es darum geht, Gäste aus ganz Deutschland, aber auch aus dem europäischen Ausland und dem Ausland insgesamt zu gewinnen. Da haben wir noch Potenzial und die ITB bietet eine hervorragende Plattform, um für unser schönes Karlsruhe und Baden-Württemberg zu werben.“

Gemeinsam mit den Karlsruher Kulturpartnern Badisches Landesmuseum, Staatliche Kunsthalle und ZKM | Zentrum für Kunst und Medien präsentiert die KTG noch bis Sonntag die Veranstaltungshighlights 2017 /2018 auf der ITB.

Foto Kachelübergabe an Minster Guido Wolf (Bildnachweis "Gustai/Pixelgrün")

Inschrift Heimat: Gruppenfoto auf dem Alten Schlachthof

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„Inschrift Heimat“ auf dem Alten Schlachthof

Oberbürgermeister Frank Mentrup informiert sich über Projekt an aktueller Forschungsstation

Das Volkstheaterprojekt "Inschrift Heimat" zu den Heimattagen Baden-Württemberg 2017 in Karlsruhe, besteht aus fünf Forschungsstationen in fünf Stadtteilen und dem großen Finale am 24. Juni und 13. Juli im Großen Haus des Badischen Staatstheaters.

Am Werderplatz in der Südstadt hat das Team um die Leiterin des Volkstheaters Beata Anna Schmutz nach der Multikulti-Heimat gesucht – und der Heimat der Wohnungslosen. Mitten in Oberreut gab es viele Gespräche mit Deutschen aus Russland, Kasachstan, Rumänien, Polen und Tschechien. Auf dem Areal des Alten Schlachthofs waren in den letzten Tagen nun diejenigen gefragt, die aus ihrer alten Heimat flüchten mussten und noch keine neue Heimat gefunden haben. Heimat als Vakuum, Heimat im Wandel. Am gestrigen Mittwoch Abend informierten sich Oberbürgermeister Frank Mentrup und Martin Wacker, Hauptorganisator der Heimattage in diesem Jahr, über den Fortschritt des Projekts.

Über 30 Interviewpartner haben mit dem Rechercheteam gesprochen – vermittelt durch den Freundeskreis Asyl e. V., der direkt neben der temporären Installation im Menschenrechtszentrum seinen Sitz hat. „Diesmal ging es weniger um Sprache, als um den Sound der Heimat, Geräusche, Klänge, Musik: den leiser rieselnden Schnee in den syrischen Bergen, der Regentanz auf den Wellblechdächern in Indien“, erläutert Schmutz. Mit im Team sind zwei Musiker, die Heimatmusikforscherin Felicitas Wetzel aus Karlsruhe und Friedrich Greiling aus Berlin.

Oberbürgermeister Mentrup zeigte sich beeindruckt von den Erkenntnissen aus dem Projekt: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu den Heimattagen Baden-Württemberg. Die Geschichten der Menschen, ihre Erzählungen und Gefühle zu einem unserer Karlsruher Kernthemen – Heimat im Wandel – bewegen und rücken so die einzelnen Biografien in den Mittelpunkt.“

Die nächste Station wird ab 20. März vor dem Schloss in Durlach aufgebaut. Entworfen haben den in leuchtend-transparente Platten eingekleideten Bauwagen und die Heimatplattform aus rohem Holz die Bühnenbildner Susanne Hiller und Nicolas Rauch.

Weitere Informationen zu „Inschrift Heimat“:

www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/2444

Gruppenfoto Inschrift Heimat auf dem Alten Schlachthof.jpg

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Oldtimerschau und Korso vor dem Karlsruher Schloss

Erfolgsformat „Tribut an Carl Benz“ findet bei Heimattagen Baden-Württemberg 2017 seine Neuauflage

Es ist schon ein tolles Bild, das sich da bietet auf dem Schlossplatz, wenn hunderte Oldtimer-Fahrzeuge von ihren stolzen Besitzern präsentiert werden. Die Leidenschaft für Oldtimer zieht sich durch sämtliche Gesellschaftsschichten und so wird das Treiben bei „Tribut an Carl Benz“ wie in den vorherigen Ausgaben – das letzte Mal beim 300. Karlsruher Stadtgeburtstag KA300 – sehr bunt werden. „Der Geist von Carl Benz ist an diesem Tag deutlich spürbar, denn hat er eines der wichtigsten Fortbewegungsmittel des 20. Jahrhunderts erfunden, das uns bis heute bewegt und begeistert: das Automobil“, so Arnt-Martin Bokemüller, Hauptorganisator und Initiator von „Tribut an Carl Benz.

Gut 450 Fahrzeuge werden am Sonntag, 11. Juni 2017, mit dabei sein, zugelassen sind Autos und Motorräder bis einschließlich Baujahr 1973. Von 9 bis 11 Uhr ist die Einfahrt der gemeldeten Fahrzeuge, danach wird es eine freie Zufahrt für Kurzentschlossene geben, natürlich unter Beachtung des Baujahr-Kriteriums. Dann finden die Fahrzeugausstellung und die Fahrzeugpräsentationen mit Moderation statt. Ab 16 Uhr beginnt die Aufstellung zum Korso, der am Schloss vorbei durch die Karlsruher Innenstadt führen wird. Das Veranstaltungsende ist um 17.30 Uhr.

Die aktuelle Anmeldezahl liegt bereits bei rund 200 Fahrzeugen, überwiegend aus einem Umkreis von rund 60 Kilometern Luftlinie um Karlsruhe. Das derzeit älteste gemeldete Fahrzeug hat das Baujahr 1897. Zusätzlich ist eine Sonderschau mit original historischen und aktuellen US Policecars geplant.

Weitere Informationen und Oldtimer-Anmeldung unter:
www.tribut-an-carl-benz.de

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Fahrrad-Heimservice für Personalausweise und Reisepässe
Das Ordnungsamt ermöglicht die Zustellung persönlicher Identifikationsdokumente über Fahrradkurrier-Dienst

Ab sofort bietet das Ordnungsamt Karlsruhe einen zusätzlichen Service für seine Kunden an und diesen ganz passend zum Geburtstort des Laufrad-Erfinders Karl Drais und passend zu dem in diesem Jahr gefeierten Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“. „Wer einen Personalausweis oder Reisepass beantragt hat, kann sich diesen ab sofort per Fahrradkurier direkt nach Hause zustellen lassen“ freut sich Dr. Björn Weiße, Leiter des Ordnungs- und Bürgeramtes. Bisher waren für die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger hierfür stets zwei Ämtergänge notwendig. Beim ersten Termin mussten die persönlichen Daten erfasst werden und auch künftig muss dieser Schritt erfolgen, um den Antragsteller identifizieren zu können. Das beantragte Dokument musste dann in Folge bei der Bundesdruckerei bestellt werden, dann war ein zweiter Gang für den Kunden notwendig, um das neue Dokument ausgehändigt zu bekommen.

Das Ordnungsamt suchte hier einen Weg, um eine Alternative anbieten zu können, die den Aufwand für die Bürgerinnen und Bürger reduziert. Eine Zustellung mit der Post war nicht möglich, da die zustellende Person vom Antragsteller hierzu bevollmächtigt werden muss, um eine Aushändigung des Dokuments vonseiten des Ordnungsamts zuzulassen.

Mit einem Fahrradkurier konnte dieses Problem nun gelöst werden. Der Antragsteller unterzeichnet bei der Beantragung des Personalausweises oder Reisepasses eine Vollmacht, die den Fahrradkurier ermächtigt, das Dokument entgegen nehmen und zustellen zu dürfen. Der Kurier dokumentiert hierbei, ob das Dokument persönlich zugestellt werden konnte oder ob dieses in den Briefkasten eingeworfen worden ist. Die Art der Zustellung wird dann an das Ordnungsamt gemeldet.

Hier wurde der Karlsruher Anbieter Radkurier Karlsruhe beauftragt, der hierfür fünf Fahrradkuriere mit einer entsprechenden Vollmacht versehen hat. Diese fünf Fahrer sind in der vorgefertigten Vollmacht aufgeführt. Seit Dezember 2016 läuft der Testbetrieb und schon jetzt gibt es eine Nutzerquote von 26 Prozent, obwohl auf den Service bisher nur vor Ort mit Plakaten hingewiesen wurde.

„Die Zustellung eines Ausweises per Fahrradkurier stellt für unsere Kunden eine große Erleichterung dar und reduziert so die bürokratischen Hürden für die Beantragung neuer Dokumente“, so der Amtsleiter. „Der große Zuspruch bereits im Testbetrieb zeigt, dass dieser Service gerne genutzt wird und mit drei Euro pro Haushalt auch sehr kostengünstig ist“, betont er. Beantragen Familien zudem gleichzeitig mehrere Dokumente, zum Beispiel Pässe für die nächste Reise, muss die Gebühr nur einmal entrichtet werden. Nach Ende der Testphase geht das Ordnungsamt davon aus, dass dieser Service noch von deutlich mehr Personen genutzt werden wird.

Karl Drais und Region Nordschwarzwald auf der CMT Web

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Die Heimattage Baden-Württemberg 2017 werden „Ganz schön Drais!“

Das Thema „Fahrrad“ spielt in der Heimatstadt des Laufrad-Pioniers Karl Drais eine große Rolle

Die Heimattage Baden-Württemberg werden 2017 in Karlsruhe und somit in der bislang größten Stadt veranstaltet. Karlsruhe will sich dabei dem Heimatbegriff aus der Perspektive einer Großstadt annähern und ausloten, wie sich Heimat für die Menschen hier im Vergleich zu denen aus kleineren Orten oder dem ländlichen Raum unterscheidet. „Wie viel Heimat brauchen wir heute?“ wird zur zentralen Frage der Heimattage in Karlsruhe.

Neben den zwei großen Landesveranstaltungen, dem Baden-Württemberg-Tag am 6. und 7. Mai 2017 und den Landesfesttagen mit dem Landesfestumzug vom 8. bis 10. September 2017 stehen drei Themen im Mittelpunkt: „Heimat im Wandel“, „Heimat im Netz“ und die „Heimat des Fahrraderfinders“, Karl Drais. „Die Heimattage Baden-Württemberg sollen einen Bewusstseinsprozess bei den Menschen zu ihrer Herkunft und ihrer Identität auslösen“, erklärt Martin Wacker, Geschäftsführer der Karlsruhe Event GmbH, die mit der Umsetzung der Heimattage 2017 betraut ist. „Wir wollen mit den Menschen gemeinsam unsere Heimat feiern, aber auch gesellschaftsrelevante Themen sollen angesprochen werden“, so Wacker weiter. Über ein halbes Jahr hinweg wird es zahlreiche Programmpunkte geben, die sich aus unterschiedlicher Perspektive mit Heimat auseinander setzen.

Anlässlich der Heimattage soll insbesondere der gesellschaftliche Stellenwert des Fahrrads mit Aktionen zur urbanen Radkultur und der vernetzten Stadtmobilität stärker ins Bewusstsein gerückt werden. Gemeinsam mit der Stadt Mannheim, dem Land Baden-Württemberg sowie weiteren landesweiten Partnern wird es verschiedene Projekte zum Fahrradjubiläum geben.

Unter dem Motto „Ganz schön Drais!“ bildet das Wochenende vom 27. bis 28.05.2017 den Höhepunkt des Fahrradjubiläums in Karlsruhe als Geburtstadt von Karl Drais. Gefeiert wird das 200-jährige Fahrradjubiläum mit einem großen FahrradFestival auf dem Gelände des Alten Schlachhofs. Neben der "Deutschen Meisterschaft der Fahrradkuriere" findet ein BXM-Contest statt sowie ein Bike Polo-Turnier. Zahlreiche Stände laden interessierte Besucher ein, sich zu informieren und bei verschiedenen Aktionen mitzumachen.

Vom 25. bis 28. Mai 2017 findet zudem vor dem Karlsruher Schloss das Welttreffen historischer Fahrräder statt. 300 Fahrradsammler aus der ganzen Welt treffen sich, um den Geburtstag der Laufmaschine zu feiern und werden mit einer Kostümausfahrt, einem rollenden Museum und verschiedenen Rennen ihre historischen Räder vorstellen. Ebenfalls vor dem Karlsruher Schloss lädt vom 6. Mai bis 11. Juni 2017 das RiesenFahrrad ein, das sich aus zwei Riesenrädern zusammen setzt, ein absoluter Hingucker.

Das Fahrrad-Film-Festival CineBIKE wird vom 2. bis 3. Juni 2017 den filmischen Blick auf das Fahrrad lenken. Gezeigt werden dort in sechs Programmblöcken neben Filmklassikern auch neuere Langfilmperlen sowie mehrere Kurzfilmprogramme.

Darüber hinaus wird es noch verschiedene Ausstellungen und Diskussionsforen zu Karl Drais geben, zum Beispiel vom 24. Mai bis 25. Juni 2017 die Ausstellung „Karlsruhes Karl Drais – Die Welt feiert 200 Jahre Fahrrad-Erfindung“ im Regierungspräsidium Karlsruhe: Zu lange hat man der Schmähkritik der Kaiserlichen noch bei der Umbettung des Demokraten Karl Drais in den Neuen Friedhof geglaubt. Der Grund: er hatte in der Badischen Revolution seine Adelstitel abgelegt. Dabei war der Erfinder zuvor ganz berühmt, wie seine kürzlich in Paris wiederentdeckte Lebendmaske – dort gleichrangig mit derjenigen Goethes – beweist. Die Ausstellung zeigt den neuen, sympathischen Drais.

Und auch bei den Schlosslichtspielen 2017 wird Karl Drais und das Fahrrad-Jubiläum eine Rolle spielen. Bereits zum dritten Mal wird das Karlsruher Schloss hierbei in einzigartiger Weise erstrahlen und die Barock-Fassade zur wohl größten Leinwand Deutschlands werden lassen. Die Schlosslichtspiele finden vom 3. August bis 10. September 2017 statt.

Mit dieser Themensetzung präsentiert sich Karlsruhe mit all seinen Facetten und Besonderheiten im Land Baden Württemberg. Die Qualitäten der Stadt werden mit spannenden Aspekten eines aktuellen, modernen Heimatbegriffs verknüpft. Zu den Heimattagen präsentiert sich Karlsruhe als eine Stadt im Wandel – eine Stadt zwischen Tradition, Moderne und Innovation. Egal ob Jung oder Alt, das Miteinander zählt: Die Heimattage bringen Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, aus verschiedenen Lebenswelten und Stadtteilen zusammen und stärken so das Wir-Gefühl.

PRESSEMITTEILUNG
25.10.2016

Heimattage Baden-Württemberg 2017

Karlsruhe beleuchtet den Begriff der „Heimat“ lebendig und facettenreich / 200 Jahre Fahrrad ist Highlight-Thema

Die Heimattage Baden-Württemberg werden 2017 in Karlsruhe und somit in der bislang größten Stadt veranstaltet. Karlsruhe will sich dabei dem Heimatbegriff aus der Perspektive einer Großstadt annähern und ausloten, wie sich Heimat für die Menschen hier im Vergleich zu denen aus kleineren Orten oder dem ländlichen Raum unterscheidet. „Wie fühlt sich Heimat in einer Großstadt an?“ wird zur zentralen Frage der Heimattage in Karlsruhe. Einen Vorgeschmack bietet der Auftritt der Heimattage Baden-Württemberg auf ihrem offerta-Stand (C15, Halle 1).

Neben den zwei großen Landesveranstaltungen, dem Baden-Württemberg-Tag am 6. und 7. Mai 2017 und den Landesfesttagen mit dem Landesfestumzug vom 8. bis 10. September 2017 stehen drei Themen im Mittelpunkt: „Heimat im Wandel“, „Heimat im Netz“ und die „Heimat des Fahrraderfinders“, Karl Drais. Gemeinsam mit der Stadt Mannheim, dem Land Baden-Württemberg sowie weiteren landesweiten Partnern wird es verschiedene Projekte zum Fahrradjubiläum geben. Unter dem Motto „Ganz schön Drais!“ bildet das Wochenende vom 25. bis 28.05.2017 den Höhepunkt des Fahrradjubiläums in Karlsruhe.

Die Heimattage Baden-Württemberg sollen einen Bewusstseinsprozess bei den Menschen zu ihrer Herkunft und ihrer Identität auslösen“, erklärt Martin Wacker, Geschäftsführer der Karlsruhe Event GmbH. Über ein halbes Jahr hinweg wird es zahlreiche Programmpunkte geben, die sich aus unterschiedlicher Perspektive, aber auf alle Fälle lebendig und facettenreich mit „Heimat“ auseinander setzen werden.

Heimattage Baden-Württemberg 2017 auf offerta

Übergabe der Heimattage Baden-Württemberg-Fahne

PRESSEMITTEILUNG

12.10.2016

Heimattage Baden-Württemberg-Fahne im Rathaus aufgestellt

2. Beiratssitzung diskutiert das geplante Programm der Heimattage Baden-Württemberg 2017 in Karlsruhe

Am heutigen Mittwochnachmittag ist die Heimattage Baden-Württemberg-Fahne offiziell im Rathaus Karlsruhe aufgestellt. Damit hat sie über mehrere Stationen nach der Übergabe von Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann an Dr. Frank Mentrup im Rahmen der Landesfesttage am 11. September 2016 in Bad Mergentheim ihren Weg ins Rathaus gefunden. Hier steht sie nun symbolisch dafür, dass Karlsruhe Ausrichter der Heimattage Baden-Württemberg 2017 sein wird.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute die Heimattage-Fahne hier im Rathaus aufstellen, denn wird so noch stärker spürbar, dass wir uns dem Heimattage-Jahr nähern“, so Mentrup. „Natürlich ist mit der Aufgabe, die Heimattage Baden-Württemberg zu veranstalten, auch eine große Verantwortung verbunden, in der langjährigen Tradition der Heimattage diese in angemessenem Rahmen zu feiern und dennoch die Besonderheiten Karlsruhes als bisher größte Ausrichterstadt hervorzuheben“, betont Mentrup.

Die Fahne wurde anlässlich der 2. Beiratssitzung mit Vertreterinnen und Vertretern der Karlsruher Kultur, der Stadt Karlsruhe und aus der Wirtschaft erstmals in Karlsruhe präsentiert. Bis zur Weitergabe an die Ausrichterstadt der Heimattage Baden-Württemberg 2018, Waldkirch, wird sie nun bei vielen Anlässen in Karlsruhe zum Einsatz kommen, bevor sie dann beim Landesfestumzug am Sonntag, 10. September 2017, von Oberbürgermeister Frank Mentrup an Winfried Kretschmann zurück gegeben wird. Im Rahmen der Beiratssitzung stellte KEG – Karlsruhe Event GmbH-Geschäftsführer Martin Wacker und sein Team den Fortschritt der Planungsarbeiten sowie den aktuellen Stand des Programms vor.

Im Fokus der Sitzung standen zwei Großprojekte. Das Badische Staatstheater wird mit „Inschrift Heimat“ vom 24. Juni bis 13. Juli 2017 ein Forschungsprojekt zu Heimaten im Stadtraum starten. Neben der Verbindung verschiedener Kunstdisziplinen steht insbesondere auch die Vernetzung von Bürgerinnen und Bürgern aus der Stadt mit dem Theater im Vordergrund. Zudem findet vom 22. April bis 29. Oktober 2017 die Doppelausstellung "Karlsruher Heimaten" im Stadtmuseum und Pfinzgaumuseum statt. Hier werden Antworten auf die Frage gesucht: Gibt es die Heimat Karlsruhe? Beleuchtet werden unterschiedliche Bedeutungen von „Heimat“ und Fragestellungen zum Heimatbegriff anhand der Durlacher und Karlsruher Stadtgeschichte. Dabei spannt sie den Bogen bis hin zu aktuellen Entwicklungen. Neben historischen und aktuellen Beispielen aus der Stadtgeschichte lässt die Ausstellung verschiedene Menschen aus Karlsruhe mit ihrer subjektiven Sicht zu Wort kommen.

Die Pressemitteilung zum Download

Das Foto der 2. Beiratssitzung zum Download (Bildnachweis: PIA/Roland Fränkle)

PRESSEMITTEILUNG

27.09.2016

Teilnehmer für Leistungsschau Baden-Württemberg gesucht

Anmeldungen zum Baden-Württemberg-Tag 2017 vor dem Karlsruher Schloss sind möglich

Karlsruhe ist als bislang größte Stadt Ausrichter der Heimattage Baden-Württemberg 2017. Gemeinsam soll ein lebendiges Fest zwischen Tradition und Moderne gefeiert werden. Dabei stehen drei Themen im Fokus: „Heimat im Wandel“, „Heimat im Netz“ und „Heimat des Fahrraderfinders“. Den Auftakt zu den Festwochen macht der Baden-Württemberg-Tag am 6. und 7. Mai 2017, an dem Aussteller aus Wirtschaft, Kultur, Freizeit und Tourismus vor dem Karlsruher Schloss und in der Innenstadt zeigen, was der Südwesten zu bieten hat. Im Rahmen dieser Leistungsschau haben Unternehmen, Institutionen oder Vereine aus Karlsruhe, der Region und ganz Baden-Württemberg die Möglichkeit, sich auf dem Schlossvorplatz zu präsentieren.

Vor der einmaligen Kulisse des eindrucksvollen Karlsruher Schlosses erwartet die Besucherinnen und Besucher ein attraktives und vielseitiges Wochenende, das in den letzten Jahren immer großer Anziehungspunkt in den Heimattage-Städten gewesen ist. Ziel des Baden-Württemberg-Tages ist es, die Stärken Karlsruhes und der Region sowie die Vielfalt Baden-Württembergs zu präsentieren. Dazu tragen Aussteller aus Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen und Handel maßgeblich bei. Präsentationen von touristischen Destinationen, Infostände von Vereinen, kulturellen Einrichtungen und Organisationen runden das Angebot ab. Zudem werden verschiedene Gruppen und Karlsruher Stadtteile in den unterschiedlichsten Formaten den Heimatbegriff beleuchten.

Auf einer Genussmeile werden vielfältige Köstlichkeiten aus der baden-württembergischen Heimat angeboten. Spezielle Kinder- und Familienprogramme begleiten die Besucher an beiden Tagen. Eine große Attraktion und zentraler Anziehungspunkt vor dem Schloss wird die große SWR-Bühne sein. Ein buntes Programm mit zahlreichen Top-Acts wird die Besucher begeistern.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter:

heimattage-karlsruhe.de/mitmachen.html

Die Pressemitteilung zum Download

Übergabe der Heimattage Baden-Württemberg-Fahne

PRESSEMITTEILUNG

11.09.2016

Staffelstab der Heimattage Baden-Württemberg geht an Karlsruhe weiter

Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreicht bei Landesfestumzug die Fahne der Heimattage Baden-Württemberg an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup

Der „Staffelstab“ der Heimattage Baden-Württemberg wurde im Rahmen des Landesfestumzugs am Sonntag, 11. September 2016, in Bad Mergentheim offiziell an Karlsruhe übergeben: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup nahm die Fahne der Heimattage aus den Händen des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann entgegen. „Für Karlsruhe ist es eine große Ehre, die Heimattage Baden-Württemberg im kommenden Jahr ausrichten zu dürfen“, betonte Mentrup bei der Übergabe. „Es erfüllt mich mit Stolz und ich freue mich sehr, dass Karlsruhe als bisher größte Stadt die Tradition der Heimattage aufnehmen wird. Als prosperierende Wirtschaftsregion, IT-und Hochschulstandort, als Stadt, in der Menschen unterschiedlichster Kulturen zusammenleben, wollen wir uns gerade dem Thema ‚Heimat im Wandel‘ widmen und zeigen, was Karlsruhe zur Identifikation der Menschen mit ihrem Lebensumfeld und unserem gemeinsamen Bundesland beitragen kann“, so Mentrup weiter. Hierbei gab er auch schon ein paar Einblicke in das vielfältige Programm im kommenden Jahr.

Der Landesfestumzug in Bad Mergentheim, neben dem Baden-Württemberg-Tag die zweite wichtige Klammer der Heimattage Baden-Württemberg, startete pünktlich um 13.30 Uhr und wurde ab 14 Uhr vom SWR-Fernsehen übertragen. Hier zogen über 100 Gruppen aus ganz Baden-Württemberg durch Bad Mergentheims Innenstadt: Fahnenschwinger, Musikkapellen, Trachtenträger und Motivwagen machten den bunten Zug zu einem einmaligen Spektakel.

Auch Karlsruhe war mit drei Gruppen vertreten: Senner Jazz begeisterten mit ihrem urigen Alpen-Groove mit Alphörnern. Die Historische Radgruppe präsentierte die Geschichte des Fahrrads und verwies so auf das große Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“, das in Karlsruhe insbesondere auch mit dem Format „Ganz schön Drais!“ gespielt werden wird. Ganz traditionell zeigte sich die Ländliche Tanz- und Trachtengruppe Karlsruhe e. V., die Brauchtum und Tracht und somit die Geschichte aus dem Alltagsleben früherer Zeiten zu bewahren versuchen.

Die Landesfesttage Baden-Württemberg 2017 in Karlsruhe mit Landesfestumzug finden vom 8. bis 10. September 2017 statt. Und natürlich wird es über das ganze Jahr hinweg zahlreiche Veranstaltungen geben, die sich mit der Karlsruher und baden-württembergischen Heimat auseinander setzen werden.

www.heimattage-karlsruhe.de

Foto von der Fahnenübergabe "Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Bad Mergentheims Oberbürgermeister Frank Glatthaar (vlnr., Bildnachweis: Fugefoto / KEG)

https://www.facebook.com/heimattage2017


PRESSEMITTEILUNG

14.07.2016

Was bedeutet Heimat für eine Großstadt?

Das Programm der Heimattage Baden-Württemberg 2017 füllt sich

Karlsruhe ist als bisher größte Stadt Ausrichter der Heimattage Baden-Württemberg 2017. Zahlreiche Veranstaltungen und Projekte werden sich mit dem Heimatbegriff auseinander setzen und hierdurch zeigen, was „Heimat“ für die Menschen hier vor Ort und die Karlsruher Stadtgesellschaft bedeutet, natürlich immer in engem Bezug zu Baden-Württemberg. Neben der Auftaktveranstaltung, dem Baden-Württemberg-Tag am 6. und 7. Mai 2017, der eine Leistungsschau des Landes Baden-Württemberg zeigt, und den Landesfesttagen vom 8. bis 10. September mit Festumzug, Verleihung der Heimatmedaille und einem Brauchtumsabend setzt Karlsruhe drei inhaltliche Schwerpunkte: „Heimat im Wandel“, „Heimat im Netz“ und „Heimat des Fahrraderfinders“.

Mit Leben gefüllt werden diese Themen durch das Engagement zahlreicher Karlsruher Gruppen, Institutionen, Unternehmungen und auch Einzelpersonen. So wurden bereits etliche Formate entwickelt, die die Heimattage bereichern werden. Neben speziellen Formaten werden auch zahlreiche bestehende Veranstaltungen inhaltlich auf die Heimattage Baden-Württemberg ausgerichtet, seien es das Fest der Völkerverständigung, Schwein gehabt! Die lange Nacht der Kunst und Kultur auf dem Alten Schlachthof oder das Wissenschaftsfestival EFFEKTE.

Karlsruhe ist allein schon historisch geprägt ein multikultureller Ort und auch aufgrund der Flüchtlingskrise steht das Thema „Migrationsbewegungen“ ganz oben auf der Agenda. Die Kunstinstallation „(K)Ein Haus für alle“, Stadtführungen von Migrantinnen und Migranten, ein Flüchtlingschor oder die Vortragsreihe „Heimat in Bewegung“ des Landes Verein Badische Heimat: hier wird eine breite Veranstaltungs-Palette geboten werden. Als IT-Hochburg mit vielen großen Playern widmet sich Karlsruhe zudem den neuen Heimaten im Netz. Diese werden unter anderem bei den Stadtgesprächen diskutiert, natürlich neben den anderen Hauptthemen der Heimattage.

Als Geburtsort und langjährige Wirkstätte des Fahrraderfinders Karl Drais wird es zahlreiche Fahrrad-Formate geben. Seien es das Fahrradwochenende „Ganz schön Drais“, mit dem Welttreffen historischer Fahrräder und der Hochrad-WM, oder das CineBike – Filmfestival.

Gesammelt und für das Programmbuch und den Online-Kalender der Heimattage Baden-Württemberg 2017 aufbereitet werden alle Veranstaltungen und Projekte in Karlsruhe, die sich im kommenden Jahr in irgendeiner Weise mit dem Heimatthema auseinander setzen werden. Diese Informationen können dem Projektteam der KEG Karlsruhe Event GmbH bis zum 15. September 2016 per E-Mail an zugespielt werden, damit diese in der Kommunikationsstrategie der Heimattage berücksichtigt werden können.

www.heimattage-karlsruhe.de

https://www.facebook.com/heimattage2017


Pressemitteilung

08.07.2016

"Mach de Babbe net schdruwwlich"

Filmboard Karlsruhe sucht Interview-Partner für Mundart-Film

In Karlsruhe leben viele Menschen unterschiedlicher Herkunft, ein multikultureller, bunter Ort. So ist nicht jeder der 300.000 Menschen in Karlsruhe der inoffiziellen Landessprache, des Badischen mächtig. Gund genug für das Filmboard Karlsruhe mit Blick auf die nahenden Heimattage Baden-Württemberg 2017, sich in einem augenzwinkernden Mundart-Film diesem einzigartigen Dialekt anzunähern. "Wir wollen in diesem nicht ganz ernst gemeinten Film die Besonderheiten des Badischen heraus kitzeln und uns mit zugezogenen Nicht-Badenern mit verschiedenen Mundart-Begriffen beschäftigen", so Projektinitiator und Filmboard Karlsruhe-Chef Dr. Oliver Langewitz.

Für den Mundart-Filmdreh am kommenden Dienstag, 12. Juli 2016, im Filmhaus Karlsruhe, Alter Schlachthof 17c, 76131 Karlsruhe, werden Personen gesucht, die nicht badisch sprechen und sich hieran einmal versuchen wollen. Melden dürfen sich auch gerne Menschen mit einem anderen Dialekt oder Fremdsprachler. Gedreht wird tagsüber, die Drehdauer pro Interview beträgt in etwa eine halbe Stunde.

Interessierte melden sich bitte bei Dr. Oliver Langewitz per E-Mail an , bitte möglichst mit einem Portraitfoto und dem möglichen Zeitfenster, an dem sie von 9 bis 18 Uhr verfügbar sind, um die Dreharbeiten besser planen zu können. Der Film selbst wird im Internet und bei ausgewählten Veranstaltungen der Heimattage Baden-Württemberg 2017 eingesetzt werden.

www.heimattage-karlsruhe.de


Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Theresia Bauer, informiert sich am Karlsruhe-Stand in Bad Mergentheim über die Heimattage 2017

Pressemitteilung

09.05.2016

Stadt Karlsruhe präsentiert sich auf dem Baden-Württemberg-Tag in Bad Mergentheim

Der Baden-Württemberg-Tag ist die traditionelle Eröffnung der Heimattage Baden-Württemberg. Im Jahr 2016 finden diese in Bad Mergentheim statt. Am gestrigen Sonntag, 8. Mai 2016, präsentierte sich dort auch die Stadt Karlsruhe mit einem Stand, um den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern die Themen der Heimattage 2017 vorzustellen.

Hier begrüßten Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und das Heimattage-Team auch eine Delegation um Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Theresia Bauer, die als Präsent eine Ausgabe der BNN-Buchpublikation „Karlsruher Sommermärchen“ zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag entgegennehmen durfte.

"Heute herrscht zum Baden-Württemberg-Tag in Bad Mergentheim eine großartige Atmosphäre bei fantastischem sommerlichem Wetter, die Menschen sind mit Begeisterung dabei und wir können schon jetzt ein sehr großes Interesse an den Heimattagen Baden-Württemberg 2017 feststellen", so Mentrup. "Zudem erhielten wir viele wertvolle Anregungen und Impulse für unsere eigenen Planungsarbeiten", so Mentrup.

Großen Anklang fand eine Draisine von der historischen Radsportgruppe Karlsruhe, denn mit "Ganz schön Drais!" wird 2017 auch 200 Jahre Fahrrad gefeiert. Zudem lockte ein Mundart-Rätsel, bei welchem Begriffe wie "Babbedeggel", "Gschbenschd" oder "Krumbier" ihren Objekten zugeordnet werden mussten. Wer dieses lösen konnte, wurde mit dem Button "Du bisch a badisches Käpsele!" ausgezeichnet.

www.heimattage-karlsruhe.de
https://www.facebook.com/heimattage2017


Weitere Pressemitteilungen

20.04.2016 | Planungsarbeiten für die Heimattage 2017 gehen voran

09.03.2016 | Heimattage Baden-Württemberg 2017: Karlsruhe präsentiert sich mit den Heimattagen auf der ITB

12.10.2015 I Landestreffen der Badischen Bürgerwehren und Milizen in Karlsruhe

11.09.2015 I Karlsruhe wirbt in Bruchsal für die Heimattage 2017

29.04.2015 I Pressetermin zum Welttreffen historischer Räder mit Hochrad-WM